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Heideblütenfest 2013: Fotos, Teil II

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Schiffsverkehr in der Heide… (Klick bringt zum Album)

Die zweite (und letzte) Charge von HBF-Fotos.

Hier: die Rückkehr des Festumzuges aus dem Höpen Richtung Rathaus.

Inklusiv Stroh- und Wasserbattles. Und der neuen Königin :)

Hier geht’s zum Album…

 

Fotos: Heideblütenfest 2013

Stell dir vor, du gehst vor die Tür und ein Heideblütenfest-Umzug kommt vorbei.

Naja, dann kann man auch gleich ein paar Fotos machen…

Alte Königin auf letzter Fahrt... (per Klick zum Album)

Hier geht es zum Album.

Bilder vom Rückweg des Umzugs dauern noch etwas. Stay tuned.

Fotos dürfen bei Quellennennung (textfresser.de) gerne auf FB etc. hochgeladen werden, wenn Du selbst drauf bist.

Falls jemand posthum feststellen sollte, dass er/sie NICHT in diesem Fotoalbum auftauchen will: bescheidsagen.

Even Superman returns…

Ok, das hat jetzt weniger mit »Man of Steel« zu tun, sondern mehr mit dem Thema des letzten Blogeintrages und dem Umstand, dass dieser schon fast zwei Jahre her ist.

Jetzt spontane Wiederbelebung.

Anlass: Fotos eines lokalen Volksfestes. Ausgerechnet. Na dann…

Was danach kommt? Keine Ahnung. So little time, so much to do.

Even Superman is dead

Steve Skaith hat einen ersten Track aus dem neuen Album von Latin Quarter auf Soundcloud veröffentlicht. Das Album wird »Ocean Head« heißen und soll  Anfang 2012 veröffentlicht werden, rechtzeitig zur Tour im Februar und März 2012.

EVEN SUPERMAN by Latin Quarter (Reunited)

 

weiterlesen…

Wenn ich nur wüsste, welches Leben ich ändern müsste.

Das neue Album von PeterLicht ist seit einigen Tagen raus und ich hab es am Wochenende einige hundert Kilometer lang ungestört hören können. Der Mann macht musikalisch im Bandformat weiter und ist nach den zahlreichen pianodominierten Songs des letzten Albums »Melancholie und Gesellschaft« (2008) wieder etwas näher an den »Liedern vom Ende des Kapitapitalismus« (2006) dran, aber meilenweit von seinem bisher einzigen Radiohit »Sonnendeck« (2001) entfernt. Was nicht schlecht ist.

Zwei Songs sind live am Stück eingespielt worden und fallen ein wenig aus dem Rahmen: der Opener »Sag mir, wo ich beginnen soll« und das siebenminütige »Fluchtstück«. Ansonsten dominiert Pop in diversen Geschmacksrichtungen. Was natürlich nur musikalisch gemeint ist, denn was PeterLicht an Texten und Thesen um die Ohren haut, ist nicht ganz ohne. Der rote Faden dürfte die Spannung zwischen dem gelebten Leben und dem anderen, ungelebten Leben sein, die Frage nach der Flucht aus dem einen in das andere oder alternativ die Aufforderung: »Du mußt dein Leben ändern« mit dem dicken Fragezeichen an der Stelle, welches Leben denn das änderungswürdige wäre. Klappe halten, Leben ändern?

Du Du Du Du
Du und Dein Leben
Ihr beide müsst Dein Leben ändern

Womit nebenbei auch gesagt ist, dass zu dieser Änderung mindestens zwei gehören. Nicht nur die Hölle, sondern das sogenannte »eigene« Leben sind irgendwie doch immer auch die anderen: Gesellschaft ist toll, wenn nur all die Leute nicht wären. Denen wir uns aber weiterhin breitwillig auf dem Zuckerberg selber opfern und unser Fleisch und was sonst noch von uns übrig ist zu Markte tragen. Haben wir eine Alternative?

Erschreckenderweise gibt es wohl Menschen, die »Begrabt mein iPhone an der Biegung des Flusses« als Pro-Post-Privacy-Soundtrack verstehen und zur Facebook-Hymne erheben wollen. Ok, nicht jedem muss ein Licht auch aufgehen, wenn man ihn hört. Ist vielleicht ein Kollateralschaden der Generation Comedy, dass man Ironie nur bemerkt, wenn sie mit dem Holzhammer daherkommt. Wer allerdings auch zwischen den Zeilen lesen kann, ist bei dem suversiven Pop von PeterLicht gut aufgehoben.