Die gute Nachricht zuerst: das Landhaus Eden in Soltau-Harber hat die NPD ausgeladen, das angekündigte Nazitreffen wird morgen (29.8.2010) dort nicht stattfinden.
Die schlechte Nachricht: der Landhaus-Besitzer Filipp will mit dieser Absage wohl vor allem die ggf. rufschädigende Wirkung einer antifaschistischen Kundgebung vor seinem Lokal verhindern. Von der NPD distanzieren möchte er sich nicht, eher im Gegenteil:
Im übrigen habe F. gegenüber der Polizei mitgeteilt, dass Chistian Berisha bei der Buchung eines Raumes durchaus gesagt habe, dass es sich um eine kommunalpolitische Tagung der NPD handeln würde. Er hat seine Karte im Lokal gelassen, aus der sein Beruf als Händler hervorging. (Warum ein leitender Angestellter des Lokals gegenüber der Presse von einer “Verkaufsveranstaltung für Uhren” spricht, erklärt sich so noch nicht) Ob Berisha mit falschen Karten gespielt hat oder nicht, bleibt vorläufig ungeklärt.
Nach dem, was einschlägige Webseiten und das Rauschen der eMail-Verteiler vermelden, will sich die NPD am kommenden Sonntag, den 29. August 2010 in Soltau auf die Kommunalwahlen im September 2011 vorbereiten.
Wie sich herausfinden ließ, wurden die Räume im Soltauer Restaurant Landhaus Eden offenbar unter dem Vorwand einer Verkaufsveranstaltung gemietet. Ein offizielles Statement des Besitzers steht aber noch aus.
Bürger, die ihre demokratischen Sinne noch beisammen haben, wollen sich am Sonntag um 9.00 Uhr vor dem Landhaus in Soltau-Harber treffen, um den NPDlern ihr Unerwünschtsein nahezubringen – falls nicht die Bereiber der Lokalität eine Möglichkeit finden, der NPD den Zutritt zu den offensichtlich mit falschen Angaben gebuchten Räumen zu untersagen. Wie es in einer eMail heißt, ist das Mitbringen von Transparenten sehr erwünscht.
Die ad-hoc Rechneraufräustung im Juni ging viel zu problemlos über die Bühne, als das man nicht den halben Urlaub damit verbringen könnte, beim Ordnen seiner Daten obskure Probleme mit einfrierenden Mäusen, Rechnern und Windows7 im allgemeinen zu erleben…
… wer hat Dir eigentlich eingeredet, Du hättest einen Anspruch darauf, überhaupt irgendwas von mir zu wissen oder zu wollen? Wer ich bin, was ich kaufe oder denke oder wo mein Haus wohnt zum Beispiel. Oder wie es aussieht. Oder wie ich aussehe. Und das alles miteinander zu verknüpfen und in einer großen Datenwolke für alle verfügbar zu machen, vor allem aber, um irgendwie und über drei Ecken damit Geld zu verdienen. Denn darum geht es doch, oder? Geld verdienen willst Du. Niemand fotografiert freiwillig die ganze Welt für lau. Das muß sich rechnen. Und dafür willst Du unbedingt ganz viel über mich wissen. Schon klar, hab ich verstanden.
Nur: will ich das nicht. Ich will nicht, dass Du mit meinen Daten Geld verdienst.
Ich sehe auch gar nicht ein, dass ich Dir das extra sagen muß, das ich das nicht will.
Manchmal kommen Bands ohne Vorankündigung auf den Radar. So ganz ohne Hype. Sind einfach da. Zpyz? Nie gehört. Könnte auch daran liegen, dass der Hype erst noch kommt.
Walking Alone ist die aktuelle Single. Geometrische SciFi-Figuren vor kiefernbestandener norddeutscher Tiefebene. Mutig. Aber bei so einem Song kann man das vielleicht auch einfach mal wagen. 80er-Jahre-Elektro meets STEN und IVAR. Oder die musikalische Verwandschaft im landschaftlich ähnlich gestricktem Dänemark. Ganz großes Tennis ist übrigens der eindeutig selbstgebaute Teil des im Video zu sehenden Instrumentenparks.
Nur: mögen den beiden Berlinern bitte weitere Waschzettel-Texte erspart bleiben, wo von Meister der Massenhypnose und ähnlichem Quark zu lesen ist.
hallo echo…