Meine erste Begegnung mit Karpartenhund in diesem Sommer hatte ich eigentlich schon vergessen und das wäre vll. auch besser so gewesen, aber dann bloggte vorhin der ansonsten sehr geschätze Christian Ihle einen Textfetzen aus dem Guardian-Blog:
What are the songs from other countries that coloured your holiday? This summer, I discovered two German acts who’ve produced some of the best music I’ve heard all year. First there was the thrilling, monkey-fixated madness of Peter Fox, who sounds like a more furious Faithless rendered tolerable by the fact that you can’t understand anything he’s saying. And then there’s Karpatenhund, an improbably spectacular indie band who write stadium-sized tunes with exactly the right amount of restraint.
In die Begeisterung für Peter Fox mag ich gerne einstimmen.
Aber Karpartenhund?!?
Mein musikalischer Erstkontakt mit denen fand irgendwann im August in der Nachtschleife von MTVIVA statt. Der Song hieß »Wald« und reflexartig legte sich in meinen Gedanken ein anderer »waldiger« Song darüber: »A Forest« von The Cure. Ich hasse dass. Nicht das Vergleichen von Songs. Sondern die Feststellung, dass da jemand (absichtlich oder zufällig) einen guten Song gehijackt hat, um etwas schlechteres draus zu machen. Wenn’s wenigstens irgendwas in Richtung Hommage wär… Warum können sich (neue) Bands eingentlich keine eigenen Songs einfallen lassen und tun dann so, als hätten sie es trotzdem getan? @Karpartenhund: Auflösen vor Langeweile ist gar keine soooo schlechte Idee…
Die Fälschung:
Das Original:
Nachschlag?
Everything is gonna burn… (Soundtrack 1989)
There’s always something left to remind him…
FAC 501: The Manchester Man
to find another way
said he was killer, now I know it’s true
Axel F vs. Situation
Der neue Begemann ist da

