Beim Shopping vielleicht mal wieder intensiver auf das Kleingedruckte achten und diverse Produzenten (siehe Artikel der Süddeutschen) erstmal grundsätzlich meiden. Der Zusammenhang von Palmöl, Regenwald und Lebensmitteln war mir bisher nicht so präsent.
Europa ist einer der Hauptabsatzmärkte für den Rohstoff, der inzwischen in jedem deutschen Haushalt zu finden ist – als Zutat in Pizza, Margarine, Schokolade, Shampoo, Hautcreme oder Waschmittel. Die Hälfte aller Lebensmittel, die im Supermarkt verkauft werden, enthalten nach Angaben des WWF Palmöl. Ein wachsender Anteil landet zudem als Biosprit in den Autotanks.
Alarmierend ist dabei aus Sicht der Umweltstiftung, dass die meisten Abnehmer in Europa keinen Wert auf zertifiziertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau legen. Und dies, obwohl inzwischen größere Mengen auf dem Weltmarkt verfügbar wären, zu einem Preis, der um etwa fünf Prozent über dem Marktdurchschnitt liegt.
“Damit tragen die Verarbeiter zur Vernichtung der letzten Regenwälder bei”, sagte Agrarexpertin Martina Fleckenstein. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace geht davon aus, dass allein in Indonesien jede Minute Urwaldfläche in der Größe von ungefähr fünf Fußballfeldern zerstört wird.
(via shopblogger)
Dazu passend: ein ARD-Bericht vom Anfang des Jahres:
Nachschlag?
Zementstaubblog
Einkaufs(wagen)-Stöckchen v2.1
Wintervorrat an Schokolade und Kaffee…
»…Ihr Schweine!«
tv&me: Schmutzige Schokolade
Hurricane Revisited
Du hast es in der Hand…

