freeQnet ruft zur Coversong-Blogparade. Da kann ich nicht widerstehen. :)
Wo fängt man an?
Mark Ronson hat mit »Version« ein ganzes Album guter Coverversionen herausgebracht. Mal abgesehen vom mittlerweile überstrapazierten »Valerie« und ok-Songs wie »Stop me« (The Smiths) stechen Coldplay’s »God put a smile…«, Brittney’s »Toxic« und »The only one I know« von den Charlatans heraus.
Alles aber getoppt wird durch »Apply some Pressure«, im Original von Maximo Park. Wo das Orginal eckt und hakt geht Ronson’s Version ab wie Hupe. Für Cover etwas untypisch ist, dass Maximo Park-Sänger Paul Smith auch für das Remake seine Stimme beisteuert.
My Summer as a Salvation Soldier hat das überdrehte »Hey Ya« von Outkast vom Kopf auf die Füße gestellt und erstmals den Lyrics angemessen interpretiert: als einen traurigen love-gone-wrong Song.
Tief in den 80ern hat Ex-Eagle Don Henley »The Boys of Summer« rausgebracht. An sich schon ein schöner Song. Die Version von The Ataris (2003) legt einen Brikett drauf, baut den Song aber sehr liebevoll und präzise nach. Ist seit geraumer Zeit mein Lieblings-Handy-Weckton (gefolgt von PeterLicht’s »Wettentspannen«)
»Break my Body« von den Pixies wurde kürzlich von Hanne Hukkelberg genial heruntergebrochen:
»Mrs. Robinson« von Simon & Garfunkel wurden in den 90ern würdig von den Lemonheads reproduziert:
Neil Finn hat sich (u.a. zusammen mit Johnny Marr) an einigen Smiths-Songs vergriffen. »There is a light that never goes out« ist in dieser All-Star-Live-Version sehr gelungen:
Sehr bekannt düften die Leonard Cohen-Cover von R.E.M. (»First we take Manhattan«, leider nicht on youtube) und John Cale (»Hallelujah«) sein, letzteres nicht zuletzt aus dem Film »Shrek«:
»Schritt für Schritt ins Paradies« von den Scherben wurde 2005 für das zweite »Familienalbum« von Malte (Neumann?) in ein ruhiges, akustisches Kleid gesteckt. Die neuere Version ist mir besonders im letzten Jahr sehr lieb geworden (leider online nicht verfügbar).
Bei Ton Steine Scherben liegen Jan Plewka’s Versionen von Rio-Reiser-Songs nahe. Ein ander Mal vielleicht…
Zum Abschluß noch Grenzwertig-Geniales aus der Abteilung “WTF?”:
a) Zen For Primates covern »Funkytown« von Lipps Inc.
Kommt in der Studio-Version noch besser.
b) Apocalypso covern »Man, it’s so lound in here« von They Might Be Giants
(leider nicht online) im Calypso-Style.
c) Global Kryner covern Popklassiker im Krainer-Stlye. Zum Beispiel Madonnas »Like a Virgin« – muß man mal gehört haben
d) Eläkeläiset drehen ja alles mögliche durch den Humppa-Wolf, aber Midnight Oil’s »Beds are Burning« ist in ihrer Fassung großartig.
Den Musikvampiren von Novaspace ist es allerdings gelungen, diesen Song grandios gegen die Wand zu fahren. Vorsicht, tut weh.
Gibt noch so viel: Balanescu Quartett’s Kraftwerk-Cover, Timberlakes »What goes around« von Marilyn Manson, Joy Division’s »New Dawn Fades« von Moby, Gaynors »I will survive« von Cake, Franz Ferdinands »Take me out« von den Scissor Sisters, »Smells like Teen Spirit« wahlweise von Tori Amos oder Ragnar Bjarnason, »Take on me« von MxPx …. Muß jetzt erstmal reichen xD.
Nachschlag?
kentriedmei
so much to fight for, so much to change
Zeitvertreib mit Winamp
Shooting Stars
to find another way
There’s always something left to remind him…
whens plane crash coming out (Soundtrack 1989)


Oh, das ist ja ne wahre Schatzkiste. Alles sehr tolle Songs, wobei ich Maximo Park selbst jetzt nicht so viel abgewinnen kann. Hanne Hukkelberg’s Version von “Break My Body” ist eins meiner Lieblingssongs von ihr – und ich wusste obwohl ich die Pixies auch mag, bis eben gar nicht, dass das Stück im Original von denen ist. Man lernt ja nie aus!
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