Was war nochmal der Auslöser für den Split der Smiths 1987? Richtig: Johnny Marr hatte den 60er-Jahre-Pop-Sound satt und liebäugelte mit Dance-Music. Vermutlich ist es Morrisseys pazifistischer Grundhaltung zu verdanken, dass Marr nicht als toter Disco Dancer endete, sondern einfach nur die Band verließ.
Nur wenig später braut sich in Manchester das nächte große Ding von der Insel zusammen: Indie-Gitarrenbands werden für den Dancefloor remixed bzw. entdecken tanzbare Grooves und bauen Songs draus. Indierock plus Acid House plus Ibizafeeling: fertig ist »Machester Rave« und wird ab 1989 auch diesseits des Kanals bekannt.
Die Happy Mondays sind als Ikonen dieser Zeit kaum zu überschätzen, wenn auch musikalisch durchaus mit limitierter Strahlkraft. Könnte aber auch an den vielen Pillen liegen, die Shaun Ryder & Co sich die meiste Zeit so einwarfen. Oben: »Wrote for Luck«, in der Regel kryptisch als »W.F.L.« gelabelt, in einer mächtigen 7-Minuten-live-Version, die schon wegen der Nahaufnahmen der Raver ein Hingucker ist. Am Ende grüßt auch noch Tony Wilson. Andere Frage: was machen die Kinder auf/vor der Bühne?
Nachschlag?
It was twenty years ago today…
Something isn’t happening here… (Soundtrack 1989)
Die beste Platte der Welt (Soundtrack 1989)
It’s war, she cried, It’s war, she cried (Soundtrack 1989)
vielleicht vielversprechende Versuche, vertonte Verwandschaften zu visualisieren
It’s the lie of the century
whens plane crash coming out (Soundtrack 1989)




















hallo echo…