Das halbrunde Gedenken zum 65. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung hat (zumindest in meiner Wahrnehmung, d.h. auch bei mir) mal wieder eine Opfergruppe aus dem Fokus geraten lassen, die bei solchen Anlässen gerne mal vergessen oder verdrängt wird.
Das Judentum ist leider infolge des Holocausts hierzulande kaum noch im Alltag präsent (jedenfalls in der Fläche nicht; in manchen großen Städten mag das anders aussehen) – ob dadurch das Gedenken einfacher fällt, weil man den Nachkommen der Opfer nicht täglich über den Weg läuft? Auch Sinti und Roma scheinen weit weg. Schwule und Lesben müssen sich – gottseidank – im Alltag meistens nicht mehr verstecken, ihre Diskriminierung ist letztlich aber immer noch nicht überwunden. Vielleicht stehen sie auch deshalb in der Holocaust-Erinnerungskultur – trotz eigenem Mahnmal – weiterhin eher am Rande.
Samstag ist ein guter Tag war vorgestern am Mahnmal und erinnert an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.
Nachschlag?
Minister, Minister, care for your children…
if you have a racist friend…
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My God, I’m taking boys to war…
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hallo echo…