Nun ist es fast scho wieder eine Woche alt. Wie so manche neuen Sachen verliert vll auch das frische Jahr den Reiz des Neuen ganz schnell. Aber wir machen das ja nicht zum ersten Mal mit. Wir wussten ja schon, dass es so kommen würde, gell? :roll:
Zum Kalenderwechsel ins Rheinland gefahren und die meiste Zeit im der Kommerz-TV-Hauptdorf Hürth verbracht. Viele alte Bekannte und Freunde getroffen. Nicht besonders wild, aber ausdauernd in Burscheid reingefeiert. Dabei festgestellt: ich mag Berentzen-Zeug lieber als Caipis. Und: Kölsch ist leckerer als auf dem Fußboden verteiltes Jever fun. Etwas evangelische Diaspora in Bergheim erlebt. Sich dem Wahnsinn hingegeben, am 2. Januar mit einer Freundin zwecks Kleinkram-Shopping und Frühstücken zu IKEA zu fahren, um Zeuge zu werden, wie (gefühlt) halb Köln die Nachschublinien am Frühstücksbuffet zum Erliegen bringt.
Die größte Überraschung: spontan zu einem Basketballspiel eingeladen worden.
Düsseldorf Giants gegen Phantoms Braunschweig.
Bundesliga.
Auf Business/VIP-Cards…
Nun ist das alles etwas bescheidener als es vermutlich in den großen Kommerzsportarten der Fall ist. Aber immerhin lecker Essen und Getränke frei plus Begrüßung per Handschlag von einem Menschen, der sich später als Geschäftsführer der Giants herausstellte. 3000 Leute in der Halle und dazwischen ich, der die meisten Basketballspiele bislang in irgendwelchen US-Filmen gesehen hat. Rudimentäre Regelkenntnis. Wie wann wo ein Ball eingeworfen wird hat sich mir noch nicht erschlossen. Für mich als Gelegenheits-Fußballgucker die Erkenntnis des Abends: Basketball ist schnell und macht Spaß zuzuschauen. Ein bis zur letzten Sekunde der Overtime spannendes Spiel. Wiedertreffen mit netten, lang nicht mehr gesehenen Leuten wurde fast zur Nebensache und in die Düsseldorfer Altstadt vertagt. Wo man tatsächlich Kölsch bestellen kann – und es sogar bekommt!
Fazit: Eine Randsportart hat mich vermutlich als Gelegenheits-Fan gewonnen. Suche nach Möglichkeiten, Basketball-Bundesliga im Fernsehen zu verfolgen. Befürchte, das wird schwer… Warum eigentlich?
BTW: Die Musike oben ist Gisbert zu Knyphausen’s »Neues Jahr« (von den Kleinstadtgedanken entliehen). Dessen Album liegt hier auch schon seit nem Jahr fast ungehört rum, weil fast jeder Song nem Schlag in die Fresse gleicht und ich mich für sowas vor dem Hören erstmal in Stimmung bringen muß.
Nachschlag?
so this is christmas…
little boxes on the tv, little boxes, all the same…
Been where everyone has gone before
Urlaub ist gar nicht so schlimm…
Lift your feet when your walking on the dead
Ein Schnitt – und alles wird gut…
Head over the Cholesterinspiegel again…


