Der epic fail der französischen Behörde »Hadopi«, die Copyright-Verstöße ahnden und renitente Raubkopierer nach »three-strikes«-Manier vom Internet abnabeln soll, ist nicht mehr ganz neu, aber das Fontblog erzählt den Hadopi-Krimi in voller Länge – und mit einem offenen Ende.
Was mir entgangen war: nicht nur dass der zunächst vorgestellte Schriftzug mit einem offensichtlich »raubkopierten« exklusiven Zeichensatz der France Telekom gebaut war. Nicht nur, dass kurz darauf das erste Logo zum irrtümlich veröffentlichten Entwurf umetikettiert wurde. Sondern auch, dass der zweite Entwurf auch mit gleich zwei geklauten Schriften erstellt wurde, die erst am Tage der Veröffentlichung nachlizensiert wurden.
Wenn man »Three Strikes« jetzt ernstnehmen würde: wäre die Hadopi-Behörde beim nächsten Vorfall dieser Art ohne Internet? Oder dürfte keine Zeichensätze mehr verwenden? Oder wie?
Soundtrack: Propaganda – Duel (Die Alternativ-Version »Jewelled« vom Remix-Album »Wishful Thinkink« ist klar besser, gibts aber leider nicht online.)
Nachschlag?
Danke, Kasperskys, das wars…
Here comes the summer…
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