Die Süddeutsche berichtet von einer Studie, die festgestellt haben will, dass Gespräche zwischen Lehrern und Eltern oft nix bringen. Das mag sein. Spannend (und spannungsvoll) ist allerdings die These, warum so selten Lehrer die Initiative ergreifen und Eltern auf ihre Sprösslinge hin ansprechen:
Auffällig ist, dass nur 2,7 Prozent der Kontakte auf alleinige Initiative der Lehrkräfte zustande kamen. Dies bedeute, “dass die Schule in längst nicht so vielen Fällen als Initiator eines Kontakts wegen der schulischen Entwicklung des Kindes auftritt, wie man dies vielleicht erwarten würde”, heißt es in der Studie. Um dies zu ändern, sei vor allem eine professionellere Wahrnehmung von Problemen nötig, Lehrer müssten in ihrer Ausbildung besser dafür geschult werden, so die Autoren.
Mir drängt sich eine andere Vermutung auf: schlichter Kraft- und Zeitmangel. Die meisten Lehrer, die mir so über den Weg laufen (dass sind einige), haben schlicht keine Kapazitäten mehr frei. Natürlich wär es sinnvoll, dass Lehrer (so in der Lage) auch Sozialarbeiterqualtäten entwickeln würden könnten. Eine Ressouce dafür ist Zeit. Die hat (meiner Wahrnehmung nach) aber in unserem Bildungssystem keiner mehr. Weder die Schüler, noch die Unterrichtenden.
Nachschlag?
BTW: Prügelstrafe
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drink drink drink & be ill tonight
selber schuld, oder?
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So ist’s in der Schule…

