Der Musikmanager Tim Renner, früherer Chef von Universal Records und heute Betreiber von Motor Music, fordert im Rolling Stone den Verband der Musikindustrie auf, selbst eine Musikflatrate anzubieten. [...]
Er hält eine Musikflatrate für die einzige reelle Chance, dem Business zu neuen Einnahmequellen zu verhelfen. Dabei brauche man nicht auf eine gesetzliche Regelung warten, sondern könne branchenintern ein entsprechendes Angebot aufsetzen. Für 12,90, also für den “gefühlten” Preis einer CD, solle man sich monatlich runterladen können, was man wolle. Legal und im MP3-Format ohne Kopierschutz.
Super Idee. Ich wär sofort dabei, auch für mehr als 12,90 €. Meinetwegen auch mit nem reelen Download-Limit (Niemand kann 1000 Songs pro Woche tatsächlich hören, oder?).
Die Rückfrage muß aber erlaubt sein, warum Tim Renner – immerhin selbst Chef eines kleinen Labels – nicht selbst aktiv wird. Beispielsweise die gute alte Independent-Tradition wieder aufleben läßt: bildet unabhängige Netzwerke zum digitalen Vertrieb, ein gemeinsames Download-Portal und fangt mit schonmal mit einer Indie-Flatrate an. Wie gesagt: ich wär dabei.
Nachschlag?
Remixes!
Wald geht vor die Karpartenhunde
if your life is such a big joke, why should I care?
Stiele für lau
Does anyone care?
Sprich mit meiner Hand…
I’m sure that I was dreaming…

