1984 (org: Nineteen Eigthy-Four)
Freitag, 16. April 2010 · 23:15 Uhr @ WDR
Am Freitag zeigt der WDR »1984«, einen Film nach dem gleichnamigen Roman von George Orwell. Ich entsinne mich, ihn damals im Kino gesehen zu haben, fand ihn damals etwas fad, aber hey: Es WAR 1984, ich damals schon von dem Thema angefixt, und da ich mich schon nicht aufraffen konnte, das Buch zu lesen, nahm ich halt den Film. Außerdem war ich jung und eigentlich andere Bilderwelten gewohnt.
1984 ist eine Verfilmung der gleichnamigen Dystopie von George Orwell. Sie wurde im Orwell-Jahr 1984 von Michael Radford gedreht. Diese Filmversion wurde für ihre Vorlagentreue gelobt (die auch auf Orwells Erben zurückging, die mit der freieren Filmversion von 1956 nicht einverstanden waren).
Man drehte diese zweite Verfilmung mit Bedacht im von Orwell beschriebenen Jahr 1984, sogar an im Roman beschriebenen Originalschauplätzen in London und in der im Roman beschriebenen Zeit von April bis Juni. John Hurt spielte die Hauptrolle und ließ sich für seine Rolle einen Schneidezahn verändern. Die Rolle des O’Brien war die letzte Filmrolle Richard Burtons, dem der Film gewidmet wurde. (Wikipedia)
Zum Film haben die Eurythmics einen erstaunlichen Soundtrack verzapft. Dummerweise hatte wohl die Plattenfirma den Auftrag an Land gezogen und die Band arbeiten lassen, während Radford einen ganz anderen, orchestralen Score wollte, was die Eurythmics aber erst hinterher zugetragen wurde. So gibt es zwei Versionen des Films: einen mit relativ viel Eurythmics und einen Directors Cut fast ohne Eurythmics.
Ich war bis vorhin in dem festen Glauben, mal einen Clip zu »Doubleplusgood« gesehen zu haben, ist aber nirgends zu finden, also gibt’s die bekannte Single: »Sexcrime (Nineteen Eighty-Four)«, die immerhin ein paar Filmsequenzen enthält.
Übrigens auch eine schöne Gelegenheit, sich darüber zu ärgern, dass Endemol mit einer dümmlichen Containersendung den Begriff »Big Brother« der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Begriffe neu definieren – so kann man auch Politik machen, aber davon handelt (auch) das Buch. Doubleplusungood.
Nachschlag?
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