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Localvision Band Contest 2010 CelleDas verbotene Wort heißt HerbstChicago Radio @ HABC 2010Newage @ MYA2008 (Samstag)

quartalsplatten

der frühe vogel…

Things can only get betterThings can only get better

Ich hatte von einzelnen Youtube-Clips gelesen, aber noch nicht, dass es dazu seit 10 Tagen eine Webseite und eine Kampange gibt, die schwulen und lesbischen Jugendlichen Mut machen will: It gets better.

»The Pledge: We are the kids who have been bullied for being gay, lesbian, bi or trans. We pledge to stay open and strong. We are also the friends, family members, teachers, mentors, and allies of anyone who’s ever felt like they didn’t fit in, gay or straight. We pledge to talk to the kids in our lives to put an end to the hate, violence, and tragedy — and to offer advice on coping, strategies to make it better, and to remind kids that It Gets Better.«

Gute Sache. Auch, dass es über die queere Community hinausgeht und Familien, Lehrer und Jugendarbeiter einbeziehen will. Gegenöffentlichkeit schaffen. Wer startet sowas in deutscher Sprache? Oder gibt es das schon?

Auslöser dieser Kampagne war eine Reihe von Selbstmorden in den USA. (via)

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your signature, please...your signature, please…

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Gefaktes Aldi-Prospekt im UmlaufGefaktes Aldi-Prospekt im Umlauf

Die Christlich Initative Romero, seit langem engagiert in Menschenrechts- und Fair-Trade-Fragen sowie Supporter der Clean Clothes Campaign, hat sich etwas Schönes ausgedacht:

»Die Christliche Initiative Romero verbreitet aktuell eine Persiflage eines ALDI-Prospektes. In dieser weist sie auf menschenrechtlich und arbeitsrechtlich bedenkliche Aspekte der von ALDI angebotenen Billigangebote hin. Die Kritik der Christlichen Initiative Romero an ALDI: Durch seine Billigpreis-Politik fördere das Unternehmen Ausbeutung in Produktionsländern im globalen Süden, etwa in Form von Hungerlöhnen.«

Trotz Drohungen von Aldi will CIR das Fakeprospekt weiter verteilen. Die Prospekt-Macher haben offenbar gut recherchiert, denn der Discounter hat einige Unterlassungsforderungen angeblich bereits wieder zurückgenommen – vermutlich, weil die Behauptungen der CIR stimmen. (via taz)

Das mehrseitige Prospekt (inkl. Mitmach-Shopstopper-Bastelsatz) gibts hier als PDF.

Kein NPD-Treffen in Soltau – aber wie rechts tickt das Landhaus? [Update]

Die gute Nachricht zuerst: das Landhaus Eden in Soltau-Harber hat die NPD ausgeladen, das angekündigte Nazitreffen wird morgen (29.8.2010) dort nicht stattfinden.

Die schlechte Nachricht:  der Landhaus-Besitzer Filipp will mit dieser Absage wohl vor allem die ggf. rufschädigende Wirkung einer antifaschistischen Kundgebung vor seinem Lokal verhindern. Von der NPD distanzieren möchte er sich nicht, eher im Gegenteil:

Antifa.sfa schreibt:

Im übrigen habe F. gegenüber der Polizei mitgeteilt, dass Chistian Berisha bei der Buchung eines Raumes durchaus gesagt habe, dass es sich um eine kommunalpolitische Tagung der NPD handeln würde. Er hat seine Karte im Lokal gelassen, aus der sein Beruf als Händler hervorging. (Warum ein leitender Angestellter des Lokals gegenüber der Presse von einer “Verkaufsveranstaltung für Uhren” spricht, erklärt sich so noch nicht) Ob Berisha mit falschen Karten gespielt hat oder nicht, bleibt vorläufig ungeklärt.

Auf Indymedia heißt es:

Mehrmals äußerte er [der Besitzer], dass er nichts gegen die NPD hätte und die NPD künftig sein Lokal für Veranstaltungen durchaus nutzen könne.

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NPD tagt in Soltau – Gegendemo angekündigt

Nach dem, was einschlägige Webseiten und das Rauschen der eMail-Verteiler vermelden, will sich die NPD am kommenden Sonntag, den 29. August 2010 in Soltau auf die Kommunalwahlen im September 2011 vorbereiten.

Wie sich herausfinden ließ, wurden die Räume im Soltauer Restaurant Landhaus Eden offenbar unter dem Vorwand einer Verkaufsveranstaltung gemietet. Ein offizielles Statement des Besitzers steht aber noch aus.

Bürger, die ihre demokratischen Sinne noch beisammen haben, wollen sich am Sonntag um 9.00 Uhr vor dem Landhaus in Soltau-Harber treffen, um den NPDlern ihr Unerwünschtsein nahezubringen – falls nicht die Bereiber der Lokalität eine Möglichkeit finden, der NPD den Zutritt zu den offensichtlich mit falschen Angaben gebuchten Räumen zu untersagen. Wie es in einer eMail heißt, ist das Mitbringen von Transparenten sehr erwünscht.

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