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quartalsplatten

der frühe vogel…

Schaffen wir uns ab oder den Fluss hinauf

PeterLicht wird in ziemlich genau 2 Monaten ein neues Album veröffentlichen. Wer ein paar Eurocent über hat, kann einen Song daraus schon erwerben: »Neue Idee« ist seit gestern freigelassen.

Neue Idee by PeterLicht

Hört sich gut an. Tourdaten gibts auch schon, aber noch nicht ganz so viel in Norddeutschland. »Das Ende der Beschwerde« soll es dann ab 28.10.2011 geben.

Ob Tomte aufgelöst oder nur auf Eis gelegt sind, weiß offenbar Thees Uhlmann selbst nicht so recht, denn es kursieren dazu unerschiedliche Aussagen von ihm. Sein erstes Soloalbum ist hörenswert und gibt es derzeit bei den Amazonen für preiswerte 5 Euro als Download (mp3; VBR mit immerhin bis zu 320kbps). Aber Obacht: der Tonträger hat 3 Bonustracks, darunter auch dieser Track in Englisch:

Schon ziemlich geiler Song.

I’ll have to speak to you from a distance because I tend to forget my duty: Hörsturz Runde 31

Projekt Hörsturz, Runde 31. Wer es nicht kennt: bei dieser von beetFreeQ initiierten Blogparade werden alle zwei Wochen Songs vorgeschlagen, anschließend von den beteiligten Bloggern unter die Lupe genommen und dabei mit 0 bis 5 Punkten bewertet. Mitmachen kann im Prinzip jede/r, genaue Regeln hier.

Dieses mal keine Sonderrunde, sondern mehr oder weniger »normale« Musik, dafür aber erstmals zehn (statt sieben) zufällig geloste Pflichtsongs und den Rest der Vorschläge als Bonustracks.

:play: Tocadisco – Shrine (von Dr. Borstel)

Tocadisco kenne ich nur von einzelnen Remixes, die seinen Namen tragen. Ah, er hat jetzt auch ein eigenes Jodeldiplom Soloalbum raus. Plätschert gefällig vor sich hin. Tut nicht weh. Wird aber auch nicht die Welt verändern.

3 Punkte

:play: Daniel Decker – Die Geister mit denen ich schlief (von kasumi)

Der Waschzettel auf seiner Webseite preist diesen Song als eine deutschsprachige Placebo-Adaption an. Naja, so weit hergeholt ist das nicht, aber was dem Geschrammel fehlt ist die Prise musikalische Originalität, die der Songtitel wortspielerisch ankündigt. Ist nichts, was man öfter als einmal hören müsste.

2 Punkte

:play: Linkin Park – Given Up (von Sir Donnerbold)

Ok, das kenn ich natürlich. Bis zur Meteora und dieser Jay-Z-Sache fand ich die ziemlich gut – und auch immer noch ganz ok. Diese Depeche Mode-Remix-Sache hat Mike Shinoda wohl ziemlich mitgenommen, denn zwei Songs vom LP-Album Minutes to Midnight wirken, als wären Songstrukturen einfach mal abgepaust worden. Der eine ist »No more sorrow«, dessen Anfang doch sehr an DM’s »Strangelove« erinnert. Der andere hört sich gar nicht so viel anders an und ist »Given up« – und irgendwie läuft da bei mir im Hinterkopf »Policy of Truth« mit. Wie es dem auch sei: dieser Song ist einer der schlechteren auf dem Album. Viel gebülltes Pathos, das einfach so unmotiviert in der Landschaft steht, dazu ziellos rumbratzende Gitarren.

2 Punkte

:play: Junip – Black Refuge (von endgueltig)

Hey, das ist schön. Schön scheppert die Schrammelgitarre, schön melancholisch pustet die Orgel, leicht depri hängen die Vocals darüber. Ich kann mir noch keinen Reim auf die Totenschädel-Ästhetik des Videos machen und die Lyrics bieten da auch kaum Anhalt. Alte Schweden, das ist nochmal ein Hinhören wert. Vielleicht sogar den Plattenkauf. Gekauft. Das Junip-Komplettset aus dem aktuellen Album »Fields« und den zwei EPs kostet bei Amazon derzeit 11,54 Euro als Download.

3,5 Punkte

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OneSideDummy Records: Amazon-Sampler for free

Der kostenlosen Download-Sampler bei Amazon kommt im Oktober von OneSideDummy Records, unter anderem mit The Gaslight Anthem, Anti-Flag und Flogging Molly.

Einige Alben dieser Bands sind passend dazu leicht preisreduziert (6 Euro sind kein echtes Schnäppchen) als Download zu haben.

Wie schön, dass das alles hier so echt istWie schön, dass das alles hier so echt ist

Nun wollte ich die Schreibpause mit dem Schlachtruf »Endlich Remix!« beenden und sehe grad, dass ein seit wenigen Stunden als Novität verkauftes Stück Musik (und zwar gar kein schlechtes) schon seit nem halben Jahr kostenlos und legal im Netz schwimmt.

Die Sterne taten gestern per Newsletter kund, dass die neue Single »Gib mir die Kraft« raus ist. Neben einem stark eingedampften Radio Edit (von 4:23 auf 2:37 – wow!) und der Album Version wähnte ich mein Bitten und Hoffen auf schöne Remixe zu »24/7« erhört: Frittenbude haben »Nach Fest kommt Lose« in ähnlicher Manier de- und rekonstruiert, die auch schon Kettcars »Graceland« sehr gut tat – und das findet sich jetzt auf der virtuellen B-Seite. Das »Nach Fest Kommt Fest Frittenbude Remix« ist aber schon seit November für lau zu haben, unter anderem bei on3 oder auf soundcloud. Irgendwie hab ich das damals nicht mitbekommen… Jetzt hab ich halt vor allem für diesen Track die mp3-Single gekauft. Naja, zu verkraften.

Ausgerechnet »Gib mir die Kraft« auszukoppeln ist im Anbetracht der anderen großen Songs auf dem Langspieler schon schräg, aber mit dem Ultrakurz-Kraftmix  gewinnt er deutlich. Still waiting for the Remix-Album…

Und bei der Gelegenheit gleich die anderen Hamburger angehängt: bei den Amazonen sind grad Grand Hotel van Cleef-Aktionstage. weiterlesen…

vielleicht vielversprechende Versuche, vertonte Verwandschaften zu visualisieren

Es hätte ein schönes Spielzeug für Musikliebhaber wie mich sein können: die Tuneglue musicmap. Eine kleine, flashige Anwendung, von der es heißt, man gäbe einen Bandnamen bzw. Interpreten ein und schon könne man sich per Maus durch ein Netzwerk von musikalischen Einflüssen und Verwandschaften klicken und den eigenen Horizont musikalischer Zusammenhänge im Pop-Kosmos erweitern.

Tuneglue sieht nett aus, spinnt seine Netze aber scheinbar willkürlich. Keine Direktverbindung: von Electronic zu The Smiths gehts nur über zwei Ecken.

Als ich vorhin davon lass, ist mir spontan Music Map des Hamburger Marek Gibney wieder eingefallen, das auch tatsächlich noch up&running ist. Bei meiner Erstbegegnung vor ein paar Jahren hab ich es mal intensiv gefüttert – und dann vergessen. Music Map sammelt seine Infos relativ umständlich durch händische Eingaben musikbegeisterter User und einem anschließenden Frage-Antwort-Spiel. Trotz des etwas beliebig wirkenden Vorgehens kommen am Ende oft schlüssige (wenn auch optitsch simple) Ausgaben mit vielen »benachbarten« Bands dabei raus, von denen manche auch tatsächlich sowohl musikalisch als auch auf anderen Ebenen in einem Zusammenhang stehen.   weiterlesen…