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der frühe vogel…

tv&me: Die Anstalt wird pelziger

Neues aus der Anstalt

Dienstag, 19. Oktober 2010 · 22:15 Uhr @ ZDF

Frank-Markus Barwasser aka Erwin Pelzig tritt in der Anstalt die Nachfolge von Georg Schramm an. Nein, stimmt nicht. Anders als Schramm ist Pelzig nicht Patientensprecher, sondern zuständig für »Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation«.

Man wird sehen, wie er sich macht, in seinem Soloformat fand ich ihn bisher nicht soooo stark. Und die Konkurrenz schläft nicht: die ARD stellt grad ihren (bisher eher grenzwertigen) Satiregipfel mit Dieter Nuhr neu auf, das könnte sogar funktionieren.

In die Anstalt von Urban Priol und Erwin Pelzig lassen sich diesmal einweisen: Helmut Schleich, Andreas Rebers und Jürgen Becker.

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Spargelzeit: Tatort aus Münster

Tatort Münster: Spargelzeit

Sonntag, 10. Oktober 2010 · 20:15 Uhr @ Das Erste
Sonntag, 10. Oktober 2010 · 21:45 Uhr @ EinsFestival
Sonntag, 10. Oktober 2010 · 23:45 Uhr @ EinsFestival

Die Sommerpause ist auch beim Münsteraner Tatort vorbei und es gibt einen aktuellen Fall für das vermutlich beste aktuelle Tatort-Team: Kommissar Thiel und seinen pathologischen Partner Börne (Axel Prahl und Jan-Josef Liefers). Im Münsterland werden nicht nur Spargel gestochen, sondern auch die Ehefrau des örtlichen Spargelkönigs erstochen – und Thiel darf seinen Papi als Mordverdächtigen in U-Haft nehmen.

:info: Tatort-Webseite
:info: Tatort in der ARD-Mediathek

What’s the point?

Ein paar weitere Mitschnitte vom Reeperbahn-Festival  2010 im Youtube-Channel der ARD und beim NDR.

Druckfrisches von TolkienDruckfrisches von Tolkien

Es gibt etwas Neues von J.R.R. Tolkien.

Aus dem Nachlass des bereits 1973 verstorbenen Schriftstellers hat sein Sohn Christopher Tolkien ein weiteres Werk veröffentlicht: »Die Legende von Sigurd und Gudrún«.

Bereits 2009 erschien die englische Ausgabe (ooops, nix von gemerkt), Klett-Cotta brachte im August eine zweisprachige Ausgabe mit deutscher Übersetzung und englischem Originaltext heraus.

Wer einen neuen Herrn der Ringe oder Hobbit erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Es handelt sich um Gedichte, eine Saga in Versform, Neudichtungen von altgermanischen Stoffen.

Denis Scheck frohlockte vorhin in »Druckfrisch«:

Die Legende von Sigurd und Gudrún” ist ein Buch über Könige, Drachen und Ringe, Treue und Verrat, Rache Gift und Schatten – randvoll von gespaltenen Schädeln, gebrochenen Eiden, zerborstenen Schwertern. Wer es liest, lernt die Quellen von Tolkiens Mittelerde in den isländischen Sagas kennen und wird, in Tolkiens Worten, »die jähe Erkenntnis haben, dass ihm hier etwas von ungeheurer Wucht begegnet, etwas, das in manchen Teilen immer noch von einer beinahe dämonischen Kraft erfüllt ist.«

Hört sich interessant an. In Kürze vermutlich in der ARD-Mediathek zum selber anschauen, was sich lohnt, denn erstens sieht Scheck beim Grinsen aus wie Smeagol im rentenfähigem Alter und zweitens hat er in seinem Sarrazin-Verriss einen netten kleinen Lacher eingebaut.

Beim Verlag gibts umfangreiche Infos und eine FAQ zum Buch.

Dieser Artikel ist aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar…

Der Schwachsinn des »Depublizierens« auf den Punkt gebracht: ein Beitrag, der sich selbst depubliziert. (via)

Passend dazu: NDR äußert sich per Pressemitteilung positiv darüber, dass lt. Rundfunkstaatsvertrag gelöschte tagesschau.de-Inhalte auf depub.org republiziert worden sind und freut sich über die »kreative Anarchie des Internets«. (via)

Mein Reden seit Anno Keks: Öffentlich-Rechtlich und Internet passen wunderbar zueinander. Abgesehen von stiftungsfinanzierten Modellen ist das IMO die einzig praktikable Möglichkeit, hochwertige Inhalte ohne fragwürdige Bezahlsysteme unter das Volk zu bringen. Dafür bezahl ich gerne Gebühren.