fotoflut

Sosch @ Markthalle 2005Abnormity @ MYA2008 (Samstag)Mele Kalkimaka @ MYA2008 (Samstag)Die Stiele @ HABC 2009

quartalsplatten

der frühe vogel…

Here comes the summer...Here comes the summer…

In meinem Job ist die Sommerzeit Großkampfzeit, die nächsten Wochen werden gut gefüllt sein (und ich die eine oder andere auch außer Landes). Daher sind bis Mitte Juli nur sporadische Beiträge zu erwarten. Vermutlich werde ich dann auch die Kommentarfunktion abklemmen oder einschränken – mal sehen.

Dieses Wochenende stand im Zeichen vom Höpen Air Band Contest und des Eigentlich-nicht-dann-aber-doch-Stadtfestes in Schneverdingen. Von beiden gibts Fotos, die sich nach und nach in den Fotoalben einfinden. Vom Höpen Air Bandcontest sind die ersten schon online, weiter folgen im Laufe des Abends und ggf. der nächsten Tage.

An die Bands und Anhang: ich knipse just for fun und habe kein Problem damit, wenn ihr die Bilder eurer Auftritte verwendet. Wäre trotzdem nett, wenn ihr vorher fragt bzw. hinterher bescheid sagt, dass bzw. wo ihr die Fotos verwendet habt. Ein simpler Backlink oder ein Kommentar hier im Blog sollte drin sein, denke ich. Originalformat auf Nachfrage.

the third will have you on your knees: der Hadopi-Failthe third will have you on your knees: der Hadopi-Fail

Der epic fail der französischen Behörde »Hadopi«, die Copyright-Verstöße ahnden und renitente Raubkopierer nach »three-strikes«-Manier vom Internet abnabeln soll, ist nicht mehr ganz neu, aber das Fontblog erzählt den Hadopi-Krimi in voller Länge – und mit einem offenen Ende.

Das originale Hadopi-Log mit geklautem FontWas mir entgangen war: nicht nur dass der zunächst vorgestellte Schriftzug mit einem offensichtlich »raubkopierten« exklusiven Zeichensatz der France Telekom gebaut war. Nicht nur, dass kurz darauf das erste Logo zum irrtümlich veröffentlichten Entwurf umetikettiert wurde. Sondern auch, dass der zweite Entwurf auch mit gleich zwei geklauten Schriften erstellt wurde, die erst am Tage der Veröffentlichung nachlizensiert wurden.

Wenn man »Three Strikes« jetzt ernstnehmen würde: wäre die Hadopi-Behörde beim nächsten Vorfall dieser Art ohne Internet? Oder dürfte keine Zeichensätze mehr verwenden? Oder wie?   :giggle: weiterlesen…

Geschäftstüchtig

Nicht dass mich das überraschen würd. Das Lawblog schreibt bzw. zitiert:

Mit Massenabmahnungen von Filesharern lässt sich viel mehr Geld verdienen als mit legalen Downloads. [...]

Ca. € 0,60 (netto) pro legal verkauftem Download gegenüber
€ 90,00 pro erfassten illegalen Download bei Rechtsverletzern, die zahlen.

Der Ertrag bei erfassten und bezahlten illegalen Downloads ist das 150 fache! Das bedeutet: Wenn 1.250 Rechtsverletzer erfasst werden, die zahlen, müssten zur Erwirtschaftung des entsprechenden Ertrages 150.000 Downloads legal verkauft werden.

Mehr zu geleakten Shock & Awe-Konzepten als Geschäftsmodell der Musikindustrie auch bei Netzpolitik.

GEMA findet Kulturflatrate gut

… oder zumindest eine nachdenkenswerte Idee:

(..) Mitstreiter von der Kampagne Fairsharing glauben, dass eine pauschale Abgabe eine Möglichkeit sein könnte, die Urheber dennoch finanziell zu entschädigen. “Wenn man pro Monat fünf Euro für jeden DSL-Anschluss erhebt und zusätzlich für den Kauf von Computerhardware und MP3-Spielern eine Abgabe von 2,5 Prozent aufschlägt, würden etwa 600 Millionen Euro zusammenkommen”, sagt Finn. So eine “Kultur-Flatrate” könnte den Verlust kompensieren, der den Urhebern durch illegale Kopien entstanden ist.

Die Idee einer Kultur-Flatrate wird bereits bei den Rundfunkgebühren sowie für Computerdrucker und CD-Rohlinge umgesetzt. Mittlerweile gibt es auch die ersten Handy-Tarife, die das unbegrenzte legale Herunterladen von Musik mit einschließen. In Dänemark gibt es solche Angebote auch schon für Festnetz-DSL-Anschlüsse.

Die neue pauschale Internet-Abgabe stößt nun auch bei der GEMA auf offene Ohren. “Jeder, der den Markt kennt, kann eine Kultur-Flatrate nicht grundsätzlich ablehnen”, sagt Alexander Wolf von der GEMA. Die Kultur Flatrate sei nur sehr unkonkret und müsse sehr detailliert ausgestaltet werden.

Aus einem Beitrag auf taz.de über Filesharing über One-Click-Hoster wie Rapidshare: Urheberrecht im Internet – der Trick mit dem toten Briefkästen

Passt doch prima zu meinem Rundumschlag von gestern :wink:

Better living through PauschalabgabenBetter living through Pauschalabgaben

Hmmm…

Du kaufst die einen PC und zahlst dafür Urheberrechstabgabe, weil du damit kopieren könntest.
Dafür hat die Urheberrechtslobby gesorgt!

Du kaufst dir einen CD/DVD-Brenner und zahlst dafür Urheberrechstabgabe, weil du damit kopieren könntest.
Dafür hat die Urheberrechtslobby gesorgt!

Du kaufst dir eine neue Festplatte und zahlst dafür Urheberrechstabgabe, weil du damit kopieren könntest.
Dafür hat die Urheberrechtslobby gesorgt!

Du kaufst dir einen CD-Rohling und zahlst dafür Urheberrechstabgabe, weil du damit kopieren könntest.
Dafür hat die Urheberrechtslobby gesorgt!

Du setzt dich jetzt mit einer Musik-CD an deinen Rechner – für den du doppelt und dreifach Urheberrechtsabgaben bezahlt hast – und stellst fest, daß du wegen des Kopierschutzes, die CD garnicht kopieren kannst und auch nicht darfst!
Dafür hat die Urheberrechtslobby nämlich auch gesorgt!

Wahre Worte, irgendwie.
Oder nicht?
Vor dem Losballern vielleicht erstmal klären, auf wen oder was… weiterlesen…