fotoflut

Blackvise @ MYA2008 (Freitag)Fledermannkackaffen @ MYA2011Stoke @ MYA2009One Soul @ MYA2008 (Samstag)

quartalsplatten

der frühe vogel…

Stützungskäufe #3Stützungskäufe #3

Ist es noch die Musikindustrie, die leidet, oder nicht viel mehr mein Geldbeutel und die Fähigkeit, mir alles anzuhören, was ich Interessantes kaufe? Hmmm…

Wieder mal etwa sechs Wochen nach dem letzten Beitrag dieser Art folgt eine Auflistung der Tonträger, die in physikalischer oder Download-Form den Weg zu mir gefunden haben.

Tante EMI hat mittlerweile quasi den gesammelten Backkatalog des Sumner/Marr-Projektes Electronic zum digitalen Erwerb freigegeben und ich hab somit die gröbsten Lücken um das nicht sooo überzeugende Album »Raise the Pressure« geschlossen. Ich glaub, zu Two Door Cinema Club hatte ich schon was geschrieben. Eine der GitarrenPop-Perlen des Jahres. Ihr kostenlos ladbares Remix von Lasso hat mich endlich mal mit der Nase auf Phoenix gestoßen. Chumbawamba haben ebenfalls ein neues Album draussen, das gar nicht mal so übel ist, aber nicht mehr viel mit Tubthumbing zu tun hat. Allein für den Titel »Torturing James Hetfield« muß man sie gerne haben :)  Die neue Fehlfarben ist ultrakurz, nach dem ersten Hören aber ihr Geld wert. LaBrassBanda haben nochmal einen eigenen Beitrag verdient, ebenso The Farm. Moby ist ziemlich geschäftstüchtig und schafft es, selbst mir mit seinem sehr lauen letzten »Wait for me« zweimal Geld aus der Tasche zu ziehen: die »deluxe edition« hat als Bonus das Album in einer (wirklich guten) »Ambient-Version« und außerdem eine DVD mit 2009er Live-Takes u.a. vom Hurricane Festival. Das selbe wird er demnächst wieder tun, denn ein Remix-Album ist für Mai angekündigt. Rainald Grebe gabs endlich mal zu einem akzeptablen Download-Preis. Sondre Lerche war schon mal kurz Thema und bei townsend records in den uk gabs ihn auch zu einem guten Preis, ebenso wie manches aus dem Werk von Lloyd Cole oder die Solo-Scheibe von Tim Booth, der mittlerweile wieder für James singt. Die nächste CD-Bestellung sollte demnächst über den Kanal rollen, von daher wirds höchte Zeit für das hier…

vielleicht vielversprechende Versuche, vertonte Verwandschaften zu visualisieren

Es hätte ein schönes Spielzeug für Musikliebhaber wie mich sein können: die Tuneglue musicmap. Eine kleine, flashige Anwendung, von der es heißt, man gäbe einen Bandnamen bzw. Interpreten ein und schon könne man sich per Maus durch ein Netzwerk von musikalischen Einflüssen und Verwandschaften klicken und den eigenen Horizont musikalischer Zusammenhänge im Pop-Kosmos erweitern.

Tuneglue sieht nett aus, spinnt seine Netze aber scheinbar willkürlich. Keine Direktverbindung: von Electronic zu The Smiths gehts nur über zwei Ecken.

Als ich vorhin davon lass, ist mir spontan Music Map des Hamburger Marek Gibney wieder eingefallen, das auch tatsächlich noch up&running ist. Bei meiner Erstbegegnung vor ein paar Jahren hab ich es mal intensiv gefüttert – und dann vergessen. Music Map sammelt seine Infos relativ umständlich durch händische Eingaben musikbegeisterter User und einem anschließenden Frage-Antwort-Spiel. Trotz des etwas beliebig wirkenden Vorgehens kommen am Ende oft schlüssige (wenn auch optitsch simple) Ausgaben mit vielen »benachbarten« Bands dabei raus, von denen manche auch tatsächlich sowohl musikalisch als auch auf anderen Ebenen in einem Zusammenhang stehen.   weiterlesen…