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so much to fight for, so much to change

Promo, ick hör dir Trapsen: Against Me! haben eine Daytrotter Session aufgenommen und ganze zwei Tage vor Veröffentlichung von »White Crosses« ist sie online.

Zwei Songs vom neuen Album, zwei Cover-Versionen von Cock Sparrer bzw. den Dead Kennedys.

Alles zusammen gut hörbar und kostenlos.

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Reinventing Axl Rose?

Der Mann macht, was ihm Spaß macht. Moby hat seine Liebe zur Stromgitarre wiederentdeckt (zuletzt auf seinem 1996er Album »Animal Rights« ausgelebt, aber der Mann ist ja alter Punkrocker) und mit drei Kumpels eine Metalband aufgemacht und gemeinsam an einem Tag 15 Songs eingespielt. Die gibt es für lau zum legalen Herunterladen. Und auf der Bandseite auch zum Anhören in voller Länge. 

laut.de schreibt:

Den Hörer erwartet eine Mischung aus Led Zeppelin, Deep Purple und Lynyrd Skynyrd, Moby übernimmt dabei die Leadgitarre und ein paar Backing Vocals.  Wer also keine ausgeprägte Ader für Sounds dieser Epoche und den Stil dieser Bands hat, kann die Baldriantropfen getrost im Schrank stehen lassen. Vor allem an der Stimme von Sänger Phil, der mit seiner Metalcombo Tragedy bislang vor allem Bee Gees-Songs coverte, werden sich mit Sicherheit die Geister scheiden.

Und so isses auch: hört sich ganz witzig an, aber vom Hocker haut es mich nicht. Dafür klingt Phil Costello stellenweise beängstigend nach Axl Rose. Das soll wohl so. Macht mir trotzdem etwas… Angst?

Remixes!

Ich weiß: es ist etwas seltsam, erst zu behaupten, man hätte momentan keine Zeit zum Bloggen – um dann drei Beiträge in Folge rauszuhauen.

Anlass ist »Wait For Me. Remixes!« Bei Moby gab es ja bisher zu fast jedem regulären Album eine Zweitverwertung in Form von Live-DVDs mit Remix-CDs, Deluxe Editions mit B-Seiten-Compilation oder so. Beim insgesamt flauen »Wait for me«-Album ziehen Moby bzw. Mute alle Register: Nach Gratis-Download-Vorab-Single (A Shot in the Head) und Non-Album-Zwischen-Single (One time we lived) und »Such das kostenlose Remix«-Webaktion sowie der Deluxe-Edition mit Ambient-Remix-Album und Live-DVD kommt nächste Woche das Remix-Album raus. Doppel-CD und Download-Super-Bundle mit Bonus-CD.

Das wirkt wahlweise wie »kauf-mich!«-Verzweiflung oder aber wie Fischmarkt-»und noch nen Aal dazu«-Fanausbeutung und wäre natürlich total böse Kommerz-Kacke, wenn das nicht zu fast schon schülerfreundlichen Preisen geschehen würde (Remix-2CD für 12 Euro bzw. 10 Pfund). Die erste CD ist bereits letzte Woche zum Download freigegeben worden und enthält tatsächlich ziemlich gute Remixe, die aus den Songs das rausholen, was ihren Geschwistern auf dem Album fehlt. Drive. Energie. Beats. Abwechslung.

Und dann ist da noch www.waitformeremixes.com.

Neben Kurzportraits aller Remixer gibts zu jeder CD ein Mashup-Remix mit 17 bis 20 Minuten Länge, dass man dank Soundcloud auch für lau downloaden kann. Oder auch einbetten :)

Wait For Me. Remixes! Mashup 1bythelittleidiot

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Wie schön, dass das alles hier so echt ist

Nun wollte ich die Schreibpause mit dem Schlachtruf »Endlich Remix!« beenden und sehe grad, dass ein seit wenigen Stunden als Novität verkauftes Stück Musik (und zwar gar kein schlechtes) schon seit nem halben Jahr kostenlos und legal im Netz schwimmt.

Die Sterne taten gestern per Newsletter kund, dass die neue Single »Gib mir die Kraft« raus ist. Neben einem stark eingedampften Radio Edit (von 4:23 auf 2:37 – wow!) und der Album Version wähnte ich mein Bitten und Hoffen auf schöne Remixe zu »24/7« erhört: Frittenbude haben »Nach Fest kommt Lose« in ähnlicher Manier de- und rekonstruiert, die auch schon Kettcars »Graceland« sehr gut tat – und das findet sich jetzt auf der virtuellen B-Seite. Das »Nach Fest Kommt Fest Frittenbude Remix« ist aber schon seit November für lau zu haben, unter anderem bei on3 oder auf soundcloud. Irgendwie hab ich das damals nicht mitbekommen… Jetzt hab ich halt vor allem für diesen Track die mp3-Single gekauft. Naja, zu verkraften.

Ausgerechnet »Gib mir die Kraft« auszukoppeln ist im Anbetracht der anderen großen Songs auf dem Langspieler schon schräg, aber mit dem Ultrakurz-Kraftmix  gewinnt er deutlich. Still waiting for the Remix-Album…

Und bei der Gelegenheit gleich die anderen Hamburger angehängt: bei den Amazonen sind grad Grand Hotel van Cleef-Aktionstage. weiterlesen…

the waiting is done

Wie am Freitag schon geschrieben, ist heute die neue Crowded House-Single »Saturday Sun« erschienen. Wird garantiert kein Radio-Hit, aber hört sich in der Studio-Version schon mal besser an als die Promo-Live-Version und macht mich hoffnungsvoller im Blick auf das neue Album.

Nett wie sie sind, gibt es den Song für eine kurze Zeit als kostenlosen Download. Auch hier geht’s nach Dateneingabe gleich zum Download weiter, ohne dass man seine Mails abrufen muß:

I'm sure that I was dreaming...

»Fool’s Day« ist der erste neue Blur-Song seit »Battery in your leg« vom 2003er Album »Think Tank«.

Für den »Record Store Day« am letzten Samstag wurden 1000 Singles in Vinyl gepresst und verkauft. Um Fans lästiges Raubkopieren zu ersparen und den Devotionalien-Händlern bei ebay die Preise zu verhageln, hat die Band entschieden, den Song zeitnah zum kostenlosen Download freizugeben.

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all you do to me is…

Two Door Cinema Club können nicht nur Sprechen. Sondern auch Singen und dazu Musik machen. Könnte einer der größeren Hypes des Jahres werden – und wenn, dann vermutlich sogar zu recht. Hat was von Bloc Party meets Discokugel.

Gefunden iirc zuerst bei nicorola. Ne Menge kostenlose Songs bei Radarmaker. Album »Tourist History« erscheint am 5. März.

Pixies verschenken Live-EP

Zum 20jährigen Jubiläum des Albums Doolittle hauen die Pixies eine Live-EP mit angeblich 4 Tracks als kostenlosen Download raus. »Angeblich«, weil ich meine eMail-Adresse zwar schon vor Stunden eingetippert habe, aber das Checken der Inbox noch nichts erbracht hat. Dancing The Manta Ray, Crackity Jones, Gouge Away und natürlich Monkey Gone To Heaven, aufgenommen im Oktober 2009. Dafür kann man den Download-Dialog in die eigene Seite embedden und dann sieht das so aus:

Ich hoffe, die Aufnahmen taugen was. Hab sie im Juni auf dem Hurricane gesehen und das war schon ganz nett. An meine erste Begegnung mit den Pixies ca. 1990 in Schüttdorf hab ich leider nicht mehr ganz so viele verwertbare Erinnerungen :wink:

via Popwolf