Der Mann macht, was ihm Spaß macht. Moby hat seine Liebe zur Stromgitarre wiederentdeckt (zuletzt auf seinem 1996er Album »Animal Rights« ausgelebt, aber der Mann ist ja alter Punkrocker) und mit drei Kumpels eine Metalband aufgemacht und gemeinsam an einem Tag 15 Songs eingespielt. Die gibt es für lau zum legalen Herunterladen. Und auf der Bandseite auch zum Anhören in voller Länge.
Den Hörer erwartet eine Mischung aus Led Zeppelin, Deep Purple und Lynyrd Skynyrd, Moby übernimmt dabei die Leadgitarre und ein paar Backing Vocals. Wer also keine ausgeprägte Ader für Sounds dieser Epoche und den Stil dieser Bands hat, kann die Baldriantropfen getrost im Schrank stehen lassen. Vor allem an der Stimme von Sänger Phil, der mit seiner Metalcombo Tragedy bislang vor allem Bee Gees-Songs coverte, werden sich mit Sicherheit die Geister scheiden.
Und so isses auch: hört sich ganz witzig an, aber vom Hocker haut es mich nicht. Dafür klingt Phil Costello stellenweise beängstigend nach Axl Rose. Das soll wohl so. Macht mir trotzdem etwas… Angst?



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