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NPD-Watchblog gekickt: Facebook likes Nazis?

NPD-Blog.info ist seit Jahren ein bekannter Beobachter der rechtsextremen Szene in Deutschland.

Kurz vor einer Kampange der Amadeu-Antonio-Stiftung gegen Nazis in den Sozialen Netzwerken kickte Facebook die Seite vom NPD-Blog:

Facebook hat die Seite von NPD-BLOG.INFO in dem sozialen Netzwerk gelöscht. Zur Begründung heißt es, unter anderem seien Seiten nicht gestattet, die hasserfüllt, bedrohlich oder obszön sind. Offenbar meint Facebook, das Watchblog NPD-BLOG.INFO erfüllt diese Kriterien, während Seiten der neonazistischen NPD weiterhin in dem Netzwerk zu finden sind (…) Mittlerweile hat die NPD bei Facebook knapp 3000 Freunde.

Spannenderweise macht Facebook bei der o.g. Kampagne nicht mit, anders als die VZ-Gruppe, die schon lange mit »Netz gegen Nazis« kooperiert.

NPD tagt in Soltau – Gegendemo angekündigt

Nach dem, was einschlägige Webseiten und das Rauschen der eMail-Verteiler vermelden, will sich die NPD am kommenden Sonntag, den 29. August 2010 in Soltau auf die Kommunalwahlen im September 2011 vorbereiten.

Wie sich herausfinden ließ, wurden die Räume im Soltauer Restaurant Landhaus Eden offenbar unter dem Vorwand einer Verkaufsveranstaltung gemietet. Ein offizielles Statement des Besitzers steht aber noch aus.

Bürger, die ihre demokratischen Sinne noch beisammen haben, wollen sich am Sonntag um 9.00 Uhr vor dem Landhaus in Soltau-Harber treffen, um den NPDlern ihr Unerwünschtsein nahezubringen – falls nicht die Bereiber der Lokalität eine Möglichkeit finden, der NPD den Zutritt zu den offensichtlich mit falschen Angaben gebuchten Räumen zu untersagen. Wie es in einer eMail heißt, ist das Mitbringen von Transparenten sehr erwünscht.

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If you have a racist friend…

Wie man ernsthaft Christ und Anhänger rechtsdrehender Ideologien sein kann, wollte mir noch nie in den Kopf. Sollte sich grundsätzlich ausschließen (Jesus war Jude, die Bibel ist jüdisch, auch inhaltlich passt da nix zusammen), aber vermutlich krebseln in jeder Kirchengemeinde noch Nazis rum, zumindest als passive Mitglieder, manchmal aber auch aktiv im Gemeindeleben präsent.

Von dem Hype um Margot Käßmann vll. überschattet, mal eine inhaltliche Sache von der EKD-Synode:

Die Synode der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Ulm hat die Bundesregierung aufgefordert, das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus nachhaltig zu fördern. Das geht aus einem Beschluss der Synode vom 29. Oktober 2009 hervor. Gleichzeitig beklagt die EKD rechtsextreme Einstellungen bei Mitgliedern der deutschen Kirchgemeinden und will kirchenrechtliche Konsequenzen bei rechtsextremen Mitgliedern der Gemeinden prüfen lassen. (…)
Gleichzeitig bietet die Gemeinschaft von 22 Kirchen zivilgesellschaftlichen Initiativen ihre Unterstützung an, die sich offensiv mit rassistischen und antisemitischen Einstellungen sowie rechtsextremen Strukturen auseinandersetzen. Auch in der kirchlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung soll das Thema vertieft werden und eine größere Rolle spielen.

In Heideblüten-City haben aus gegebenen Anlass ja schon einige Vereine erfolgreich die Satzungen dahingehend geändert, bekennende Nazis nicht nur aus ihren Veranstaltungen ausladen zu können, sondern auch aus dem Verein auszuschließen. Wäre sehr wünschenswert, wenn man auch in der Kirche eine einfache Handhabe hätte, dasselbe zu tun.

Gefunden im NPD-Blog.