fotoflut

Midway @ MYA2008 (Samstag)See You Next Tuesday @ MYA2008 (Freitag)Victims of Paranoia @ MYA2008 (Freitag)Critical Error @ Markthalle 2005

quartalsplatten

der frühe vogel…

Ein Lebkuchenherz für Blogs, bitte!

Seit Wochen scharre ich mit den Füßen, in freudiger Erwartung der »Herz für Blogs«-Aktion. Wann immer ein nettes und freundliches Blog meinen Weg kreuzte, setzte ich in Gedanken schon die Checkbox für die nächste Blogherzung, die im letzten Jahr vom Stylespion gestartet und im Frühjahr dann von uarrr weitergeführt worden ist. Von dort erwartete ich auch die Fortsetzung.

Und dann ist man ein Wochenende mal nicht richtig online (es gibt auch noch die wirkliche Welt da draussen. Doch! Ganz sicher!) – und schon ist die Herbst-Ausgabe durch. WTF!?

Ein Winkeladvokat und ein Honk haben die feindliche Übernahme der Aktion beschlossen und ihr tatsächlich keine drei Tage Vorlaufzeit gegönnt. Manchen Netzjunkies mag das reichen, aber ich las vorhin eher zufällig davon und werde mir jetzt kein Bein ausreissen, um noch einen Beitrag zusammenzulöten.

Schade. So kann man die Aktion auch vor die Wand fahren.

Ich wünsch mir von Marcel, dass er den Frühstart ignoriert und vielleicht zum 1. Advent The Real Thing startet. Namensvorschlag: Ein Lebkuchenherz für Blogs. ^^

Kauf mich!

Bei Schauspielern und anderen Künstlern ist es nervig bis lächerlich, bei Bloggern ärgerlich bis peinlich, bei Politikern und Entscheidungsträger eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: für Geld oder andere Gegenleistungen sein Gesicht oder seinen Namen dranzugeben.

Ob nun unser Ex-Ministerpräsi und Mittlerweile-Bundespräsident sich vom AWD-Gründer den Urlaub cofinanzieren läßt (ähnlich wie Ex-Ministerpräsident Lothar Späth in den 90ern) oder ob Til Schweiger bzw die Gala eine Werbung für Braun-Rasierer als Interview über Körperbehaarung tarnt ist letztlich egal. Es bleibt der schaale Beigeschmack, das einem etwas mit unlauteren Mitteln untergejubelt werden soll – und das Leute für ein Linsengericht ihre Seele verkaufen. Verona Feldbusch mag schmerzfrei und egal genug sein, um für Spinat, Telefonauskunft oder ihren Mann zu werben, aber mußte es wirklich ein fragwürdiger Klamottenladen mit Rechtschreibschwäche sein? Hat Pastewka es wirklich nötig, für Atomstrom zu werben?

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Happy Meal nicht biologisch abbaubar?Happy Meal nicht biologisch abbaubar?

Sally Davies ist eigentlich Künsterlin und wollte eine Fotoserie über den Verfall einer McDonalds-Mahlzeit machen. Burger und Pommes zeigten sich allerdings erstaunlich widerstandsfähig und wollten partout nicht vergammeln. Ergebnis vom »The Happy Meal Project«: Hamburger und Pommes von Mäckes halten locker ein halbes Jahr Form und Farbe.

27 Fotos hat Davies bei Flickr online gestellt. Das letzte Foto zeigt Burger und Pommes nach 180 Tagen, die er in er Küche der Fotografin freistehend auf einem Teller zugebracht hat. Verfallserscheinungen? Fehlanzeige.

“Die einzige Veränderung, die ich erkennen kann, ist, dass sie hart wie Stein geworden sind”, berichtet sie der “Daily Mail”. Darüber hinaus habe sich ein Acrylfilm auf Burger und Pommes gebildet. (yahoo.de)

Wer ab und zu Pommes im Auto isst: einfach mal unter die Sitze schauen, ob da schon länger was liegengeblieben ist. Das Zeug gammelt meiner Erfahrung auch im Auto nicht, obwohl Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen da kein Problem sein sollten. (via)

Und was passt jetzt musikalisch dazu?

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www.programmbeschwerde.de

Diese URL sollte man sich merken.

Zwischenzeitlich ärgern wir uns weiter über »Tatort Internet«, freuen uns über die Protestwelle (die zeigt, dass das eigene Unbehagen gegenüber diesem Format noch von anderen Menschen geteilt wird), finden gut, dass sie die Medienaufsicht erreicht und staunen dann nebenbei über einzelne Details von hinter den Kulissen. Was für eine üble Promo-Show für dieses obskure Kinderhilfs-Startup namens »Innocence in Danger« und die von ihr unterstützte, kostenpflichtige (14 Cent die Minute!) Info-Hotline NINA. Ich denke, die Einblendung »Dauerwerbesendung« wäre gerechtfertigt.

An wem die Diskussion der letzten Tage vorbeigegangen ist: hier sind einige Einstiegslinks. Darin ist eigentlich alles gesagt.

NPD-Watchblog gekickt: Facebook likes Nazis?

NPD-Blog.info ist seit Jahren ein bekannter Beobachter der rechtsextremen Szene in Deutschland.

Kurz vor einer Kampange der Amadeu-Antonio-Stiftung gegen Nazis in den Sozialen Netzwerken kickte Facebook die Seite vom NPD-Blog:

Facebook hat die Seite von NPD-BLOG.INFO in dem sozialen Netzwerk gelöscht. Zur Begründung heißt es, unter anderem seien Seiten nicht gestattet, die hasserfüllt, bedrohlich oder obszön sind. Offenbar meint Facebook, das Watchblog NPD-BLOG.INFO erfüllt diese Kriterien, während Seiten der neonazistischen NPD weiterhin in dem Netzwerk zu finden sind (…) Mittlerweile hat die NPD bei Facebook knapp 3000 Freunde.

Spannenderweise macht Facebook bei der o.g. Kampagne nicht mit, anders als die VZ-Gruppe, die schon lange mit »Netz gegen Nazis« kooperiert.