Bernd Begemann und Dirk Darmstaedter (!) treten bei Raab’s Bundesvision Songcontest (!!) für Niedersachsen (!!!) an. Mit einer alten Freddy-Quinn-B-Seite! WTF?!
Besser vielleicht die Nachricht, dass beide zusammen auch ein neues Album aufgenommen haben, das am 1. Oktober bekommbar sein wird. Clevererweise heißt das Album wie der Beitrag zum Contest: »So geht das jede Nacht«.
… bzw. er war es. Letzte Woche hat’s meinen Rechner zerlegt – und hier sehen wir die mutmaßliche Ursache. Wobei total unklar ist, was den Lüfter auf der Southbridge so ruiniert hat. Eigentlich hatte ich nur eine Festplatte auswechseln wollen…
Etwas exzentrisch, der Gute...
Nachdem ich nen halben Freitag durch Soltau und Teile von Hamburg gedüst bin und bei den einschlägigen Elektrofachgeschäften und Mülldia-Märkten nichts fand, dass zu meinem Bedarf, Vorstellungen und Geldbeutel passen wollte, überredete mich der freundliche Verkäufer im hiesigen Expert dazu, dass zu machen, was ich aus Zeitgründen eigentlich dieses mal nicht machen wollte: selberbasteln. Er hatte ein relativ frisches Gigabyte Mainboard da (jede Menge Schnickschnack, USB 3.0, SATA6GB…), einen Phenom II mit 6 Kernen, ausreichend RAM und eine Radeon 5770 GraKa. Das kam meiner Wunschkonfiguration schon ziemlich nahe (flottes AMD/ATI-System), hat sich (nachdem es erstmal lief) als fast optimale Konfiguration herausgestellt. Was umso bemerkenswerter ist, als ich mich sonst vor Hardwarekäufen meistens intensiv vorbereite und tagelang Tests und Bewertungen lese, bevor ich mich zum Kauf durchringe. Das ganze hab ich mir notgedrungen dieses Mal gespart und bin nur mit einer sehr groben Ahnung, was den momentan überhaupt State of the Art ist, in den Shoppingkampf aufgebrochen.
Allerdings böse Stolperfalle: Das ungepatchte BIOS vom Mainboard versteht sich mit dem 6-Kern-Phenom nicht. weiterlesen…
Es gibt diese kleinen Popmythen, die einfach alle paar Jahre wieder ausgegraben und erzählt werden müssen, zumindest solange die Protagonisten noch irgendeine Art von Gegenwartsrelevanz haben.
Bei Rock Fucker Rock rührt jemand in der Ursuppe der Hamburger Diskurs-Pop-Schule namens »Fast Weltweit« (via). Entlockt nebenbei dem Moloch Youtube einen sehr schönen Song dieser Zeit: »Große Städte, flaches Land« von den Bienenjägern, wo ein junger Jochen Distelmeyer am Mikrofon steht und singt.
Eine Pampa-Hymne und vom Ende her gesehen fast ein FW-Themesong…
Der zweite Teil soll sich mit Michael Girkes »Jetzt!« beschäftigen. Ich harre in freudiger Erwartung…
Passend zum neuen Album die neue Single. »Live in Quiz« erscheint lt. Amazon am 5. März – leider dort noch ohne Tracklisting; ich hoffe auf Remixe ^^. Auch bei »Depressionen aus der Hölle« könnte ich mir das gut vorstellen… großartiger Song. Drei Singles aus einem Sterne-Album gab es allerdings schon sehr lange nicht mehr. Andererseits: zum aktuellen Konzept würde ein Remix-Album gut passen, und sei es nur als Download. Themenläden Reloaded.
[Update]
1. Die »Single« gibts nur als download, jedenfalls bisher. Schade. Nix mit Remix, nur ein »Radio Edit«. Wundere mich, warum Amazon so tut, als gäb’s ne CD.
2. In diesen Post schlagen täglich diverse Lyric-Gesuche via Google ein. Tatsächlich kommt man bei gängigen Suchbegriffen auf Gut Glück hierher. Ich tu mal so, als wär dieses Blog servicefreundlich und zielgruppenkompatibel. Convenience Shop sozusagen Songtext nach dem Klick. weiterlesen…
Ok, der dritte Sterne-related Post in Folge. Reicht dann auch erstmal. Frank Spilker arbeitet sich im taz-Popblog Monarchie & Alltag durch Christian Ihle’s Musik-Fragebogen.
Bei der hinterlistigen Frage »Tocotronic oder Blumfeld – und warum?« wird die Klippe zunächst geschickt umschifft, um im letzten Satz dann doch den ehemaligen Labelgenossen zu versenken:
Die Frage ist soo neunziger. Aber selbst dann hätte ich gesagt: Ich finde es bei beiden Bands toll, das sie sich in einen internationalen Bezugsrahmen setzen anstatt etwas originär hamburgisches oder deutsches kreiren zu wollen. Tocotronic waren eher Grunge und Blumfeld Sonic Youth oder My bloody Valentine. Mit der Illusion man könnte auch international Erfolg haben ist aber im Laufe der Zeit bei beiden Bands auch dieses In-Bezug-setzten verloren gegangen. Schade. Aus heutiger Perspektive würde ich sagen: Lieber Sondre Lerche als Jochen Distelmeyer.
Ob man da eine Spitze herauslesen kann?
Mir allerdings sagte bis eben grad Sondre Lerche gar nix. Noch so ein hörenswerter Norweger…