fotoflut

NoxiousNieders. Meisterschaft Karate 8.5.2010Suburban Night Finale 2008Goodbye JerseyShe Said GoodbyeMidwayDas verbotene Wort heißt HerbstJazz AllstarsDie Stiele

I'm your number one fan...

… bzw. er war es. Letzte Woche hat’s meinen Rechner zerlegt – und hier sehen wir die mutmaßliche Ursache. Wobei total unklar ist, was den Lüfter auf der Southbridge so ruiniert hat. Eigentlich hatte ich nur eine Festplatte auswechseln wollen…

Etwas exzentrisch, der Gute...

Nachdem ich nen halben Freitag durch Soltau und Teile von Hamburg gedüst bin und bei den einschlägigen Elektrofachgeschäften und Mülldia-Märkten nichts fand, dass zu meinem Bedarf, Vorstellungen und Geldbeutel passen wollte, überredete mich der freundliche Verkäufer im hiesigen Expert dazu, dass zu machen, was ich aus Zeitgründen eigentlich dieses mal nicht machen wollte: selberbasteln. Er hatte ein relativ frisches Gigabyte Mainboard da (jede Menge Schnickschnack, USB 3.0, SATA6GB…), einen Phenom II mit 6 Kernen, ausreichend RAM und eine Radeon 5770 GraKa. Das kam meiner Wunschkonfiguration schon ziemlich nahe (flottes AMD/ATI-System), hat sich (nachdem es erstmal lief) als fast optimale Konfiguration herausgestellt. Was umso bemerkenswerter ist, als ich mich sonst vor Hardwarekäufen meistens intensiv vorbereite und tagelang Tests und Bewertungen lese, bevor ich mich zum Kauf durchringe. Das ganze hab ich mir notgedrungen dieses Mal gespart und bin nur mit einer sehr groben Ahnung, was den momentan überhaupt State of the Art ist, in den Shoppingkampf aufgebrochen.

Allerdings böse Stolperfalle: Das ungepatchte BIOS vom Mainboard versteht sich mit dem 6-Kern-Phenom nicht. weiterlesen…

Stützungskäufe #3

Ist es noch die Musikindustrie, die leidet, oder nicht viel mehr mein Geldbeutel und die Fähigkeit, mir alles anzuhören, was ich Interessantes kaufe? Hmmm…

Wieder mal etwa sechs Wochen nach dem letzten Beitrag dieser Art folgt eine Auflistung der Tonträger, die in physikalischer oder Download-Form den Weg zu mir gefunden haben.

Tante EMI hat mittlerweile quasi den gesammelten Backkatalog des Sumner/Marr-Projektes Electronic zum digitalen Erwerb freigegeben und ich hab somit die gröbsten Lücken um das nicht sooo überzeugende Album »Raise the Pressure« geschlossen. Ich glaub, zu Two Door Cinema Club hatte ich schon was geschrieben. Eine der GitarrenPop-Perlen des Jahres. Ihr kostenlos ladbares Remix von Lasso hat mich endlich mal mit der Nase auf Phoenix gestoßen. Chumbawamba haben ebenfalls ein neues Album draussen, das gar nicht mal so übel ist, aber nicht mehr viel mit Tubthumbing zu tun hat. Allein für den Titel »Torturing James Hetfield« muß man sie gerne haben :)  Die neue Fehlfarben ist ultrakurz, nach dem ersten Hören aber ihr Geld wert. LaBrassBanda haben nochmal einen eigenen Beitrag verdient, ebenso The Farm. Moby ist ziemlich geschäftstüchtig und schafft es, selbst mir mit seinem sehr lauen letzten »Wait for me« zweimal Geld aus der Tasche zu ziehen: die »deluxe edition« hat als Bonus das Album in einer (wirklich guten) »Ambient-Version« und außerdem eine DVD mit 2009er Live-Takes u.a. vom Hurricane Festival. Das selbe wird er demnächst wieder tun, denn ein Remix-Album ist für Mai angekündigt. Rainald Grebe gabs endlich mal zu einem akzeptablen Download-Preis. Sondre Lerche war schon mal kurz Thema und bei townsend records in den uk gabs ihn auch zu einem guten Preis, ebenso wie manches aus dem Werk von Lloyd Cole oder die Solo-Scheibe von Tim Booth, der mittlerweile wieder für James singt. Die nächste CD-Bestellung sollte demnächst über den Kanal rollen, von daher wirds höchte Zeit für das hier…

Stützungskäufe...

Die Musikindustrie leidet immer noch. Man mag kaum noch hinsehen. Also weiter fleissig Tonträger und digitale Äquivalente gekauft: die Neuerwerbungen der letzten 6 Wochen.

War die Jahresendphase 2009 vor allem von meiner Wiederentdeckung der Steve Skaith Band und des Latin Quarter-Backkatalogs gekennzeichnet (und dem Phänomen, dass man sich Alben, die man schon hat, wegen rarer Reissue-Bonustracks nochmal kauft), dominiert dieses mal ganz klar die Hamburger bzw. Fast Weltweite Fraktion.

Die aktuelle Begemann wartete eigentlich nur auf einen guten Einkaufspreis, seinen Backkatalog gibt es zum netten Preis und wird nach und nach von mir aufgesammelt. Auf »Rezession, Baby« gibt es diesen schönen Song über Jochen Distelmeyer, dessen »Heavy« ich mir bestellt habe, obwohl ich schon ahnte, dass es mir nicht wirklich gefallen würde, aber vielleicht braucht das einfach noch seine Zeit. Das Buch zur Ausstellung Stadt.Land.Pop. liegt hier schon ganz lange – in weiten Teilen sogar gelesen. Mit der darin vorkommenden Bernadette La Hengst konnte ich trotz zahlreichem Zaunpfahlgewinke von Frank W bisher noch nicht viel anfangen, bis kürzlich die Interview-DVD zur Austellung den Player fand; danach wollte »Niemals dorthin« nicht mehr aus dem Ohr. Schräge Scheibe mit einzelnen Highlights, aber auch einem gewissen Talent, gute Ideen nicht konsequent zu selbsttragenden Songs auszubauen. Die Sterne brachte die Post heute druckfrisch ins Haus. Der ‘Disco total’-Aufschrei ist nur bedingt nachvollziehbar. Weniger Gitarren als sonst, aber alles, was diese Band  sonst auch ausmachte, ist reichlich vorhanden. Ein klassisches Sterne-Album, nur mit leicht anderen Mitteln. Ob die Songs den Relevanztest der Zeit bestehen, ist nochmal ein anderes Thema, aber die Spilkersche Satzbaumaschine hat auch dieses mal Phrasen für alle Lebenslagen zusammengelötet – das ist schon die halbe Miete. »Ich kann den Müll selbst runterbringen« steht als guter Vorsatz bei jedem dritten Küchenaufenthalt mitten im Raum. Schade, dass tatsächlich alle Songs der Riss-EP in identischen (?) Versionen auf dem Album gelandet sind, so hat man als EP-Kenner ein Viertel des Albums schon reichlich gehört und es fühlt sich längst nicht so frisch an, wie ein nagelneues Album es tun sollte.

weiterlesen…

Stützungskäufe...

Die Musikindustrie leidet. Das kann ich nicht mit ansehen. :wink: Ernsthaft: ich kaufe viel und gerne Musik. Ich würde noch viel mehr Musik kaufen, wenn mehr Geld da wäre, aber irgendwo ist ja immer ein Limit.  Eigentlich immer auf Tonträger, aber seit kurzer Zeit auch gern mal als Download.

Also: in den letzten 4 Wochen neu im CD-Regal bzw. auf der Festplatte. Neues Zeug, einige alte Sachen, Re-Releases, insgesamt eine leicht chaotische, aber nicht beliebige Liste.

Vielleicht provozierts interessierts ja jemanden. ^^

Dodenhof: die Einkaufsstadt, die nix mehr hat…

Um es gleich vorwegzunehmen: die Aussage in der Überschrift ist total subjektiv, einseitig, möglicherweise irreführend und vor allem geprägt durch die Einkaufserlebnisse des gestrigen Dienstages.

Der Plan: ich hatte meiner Mum angeboten, mit ihr nach Dodenhof (Shoppingmall mit Dorfanschluß, mitten auf der Wiese, in der Nähe von Bremen) zu fahren. Auf meiner Shoppingliste standen diverse Textilien, Tonträger und Elektronikzeug sowieso. Sie wollte vor allem nach ein paar Anziehsachen suchen.

Eine Stunde hinfahren. Verabredung: Eine Stunde Einzelkampf durch die jeweilige Damen- bzw. Herrenabteilung. Dann im Café treffen und das weitere bereden.

Als wir uns nach ner Stunde wiedertrafen, standen wir beide mit leeren Händen da: nix gefunden. Beide nicht. Zu klein, zu teuer, nicht gefallend, zu wenig Auswahl – viele Gründe, aber ein Fazit: der Weg nach Posthausen war umsonst. Ich hatte in der Zeit sogar schon nach Schuhen und Lampen geschaut, außerdem das Technikhaus überfallen. Dort die nächste große Enttäuschung: CDs, die man bei den Amazonen (und eigentlich auch in jedem anderen Media Mars, sogar bei unserem Pampa-Fachmärkten) für auch schon teure 14 bis 16 Euro bekommt, fangen hier erst bei 16 Euro an. Irgendeine gängige, aktuelle CD lag da für 22 Euro rum – und da frugte ich mich dann: wollen die nichts verkaufen – oder gibts genug Laufkundschaft, die solche Preise für normal halten? Solche Apothekerpreise durfte sich früher eigentlich nur WOM erlauben, aber die hatten dafür auch jeden Scheiß.

Immerhin hab ich mich etwas bei den Netbooks umschauen können, um einer Kaufentscheidung näher zu kommen, mit der ich mich grad rumplage.  Ich will gar nix besonderes. Eigentlich nur ein kleines elektronisches Notizbuch mit Terminkalender auf dem man rumsurfen und Fotos abspeichern kann.

minilatte

Nach dem Kaffee sind wir dann spontan nach Bremen weitergefahren: die Weserstadt, die Werder hat. Und eine kuschelige Altstadt mit allem, was man so braucht. weiterlesen…

so this is christmas…

Die Liste meiner noch zu besorgenden Weihnachtsgeschenke sah relativ übersichtlich aus. Dank geschickter Geschenkabsprachen mit meinem Bruder war akut für Heilig Abend eigentlich nur ein ‘echtes’ Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Es sollte ein Handy für meine Mum sein – dank der örtlichen Elektronikfachläden eine lösbare Aufgabe.

Völlig unklar jedoch, wann diese am 24.12. öffnen würden. Auf meiner todo-list standen auch noch Lebensmittel-Shopping für 3,5 Tage, eine Pseudo-Predigt und sonstiges Beiwerk für den späten Nachmittag und Anrühen von mehreren Litern Früchtepunsch zwecks Bewirtung von einem Dutzend Krippenspiel-Teamern. Nach viel zu kurzer Nacht irgendwie um kurz nach acht aus dem Bett gekommen. Auf Verdacht losgefahren. Kurz nach neun auf dem Euronics-Parkplatz: Yeah, Laden hat auf – seit wenigen Minuten! Problemlos Parkplatz bekommen. Laden fast leer. Verkäufer zwecks Beratung vorhanden. Die größte Herausforderung war, sich für ein Gerät zu entscheiden. Dauerte ewig.

weiterlesen…

in a way I think you know...

ticket_minmaj
Wie ja schon angekündigt hab ich vor ein paar Tagen käuflich zugeschlagen:

Minor Majority, live am 18. Februar 2010 im Knust in Hamburg.

*freu*

Still bad news on Radio Africa

latinquarter-revisitedSo’n Mist: Steve Skaith und Band beenden dieses Wochenende ihre Deutschland-Tour und waren just zu dem Zeitpunkt in Bremen bzw. Hamburg, als ich hier im Blog grad schöne Worte für seine alte Band Latin Quarter fand. Nichts davon mitbekommen, wäre gerne hingegangen.

Anlass für die Tour scheint das neue Album zu sein: Auf »Latin Quarter Revisited« hat er sich Songs aus seinem Frühwerk rausgepickt und mit seiner aktuellen Band neu arrangiert und aufgenommen. Die gute Nachricht: die Transformation aus dem Powerpop/Funk/Rock-Sound der 80er-Jahre in das Folk/Singer-Songwriter-Format, das Skaith heute bevorzugt, geht erstaunlich häufig gut, gelingt im Prinzip bei fast allen Songs. Ehrlicherweise muß man sagen, dass viele großartige LQ-Stücke heute etwas anachronistisch klingen (soundtechnisch) oder inhaltlich unpassend erscheinen, wie z.B. »America for Beginners«, das grad noch in die Bush-Jahre passte – ein musikalisches Update ist also nicht die schlechteste Idee, um die zeitloseren Songs ins neue Jahrhundert zu retten.

Ausfälle gibts nicht, jedoch hat man manchmal das Gefühl, das etwas fehlt, zum Beispiel die Backgroundvocal-Harmonien einer Yona Dunsford, besonders bei »Something isn’t happening« oder »The Night«. Bei Latin Quarter waren immerhin je nach Song und Album bis zu fünf Leute mit Vocals beschäftigt. Der alte Keyboard-Funk von »Donovan’s Doorway« weicht zugungsten von Irish-Folk-mäßigen Flöten und Hafenkneipen-Akkordeon, dass muß man nicht mögen, aber es geht ok. Ähnlich erging es auch »I Togehter« – dort wirkt es aber nicht ganz so überzeugend, die treibene Dynamik des Orginals ist einfach futsch.

Vielleicht am gelungensten: »New Millionaires«, der Opener des Albums, mit Piano, Schrammelgitarre, Akkordeon und Streichern. Es gibt immer noch schlechte Nachrichten vom schwarzen Kontinent, aber andere, deshalb hat »Radio Africa Continued« einen aktualisierten Text. Mit »Church on fire« schaffte es auch ein Song aus der Zeit nach dem Split (bzw. der zeitweisen Wiedervereinigung) in die Auswahl (ursprünglich auf »The Long Pig« von 1993).

The new Steve Skaith Band album ‘Latin Quarter Revisited’ will be available on Itunes and released in Europe on the 22 January 2009. The UK release will be announced shortly.

Bei den Amazonen ist es seit 2. November als mp3 downloadbar, wo ich es gestern abegriffen habe. Die ersten beiden Originalalben von Latin Quarter gibt seit einger Zeit schon als Neuauflagen mit Bonusmateral. Und mit einem Blick auf last.fm beantrage ich Minderheitenstatus: lediglich 35 User hören die Steve Skaith Band. Kann ja wohl nicht wahr sein…

Steve Skaith Band auf Myspace
radioafrica.co.uk – Umfangreiche zweisprachige Fanseite zu Latin Quarter und Folgeprojekten mit viel offiziellem Material

Skandinavische Wochen…

… im Pampablog. Heute Mittag lag neben einem IKEA-Prospekt ein Paket aus Schweden im Briefkasten: erfolgreicher Abschluß einer zunächst gescheitertern Online-Bestellung bei CDON (Merken: 3rd party cookies anschalten, dann klappts auch mit dem Bezahlen). Drin war dies:

mmistda_sm

Ein kleines Post-a-ha-Kennenlern-Paket  mit je einem Solo-Alben von Morten Harket (Letter from Egypt, 2008), Magne Furuholmen (Past Perfect Future Tense, 2004) und Savoy, der Band von Pal Waaktaar-Savoy (Savoy, 2004). Stelle grad fest, dass ich doch nicht die Furuholmen-CD bestellt hab, wo die Blaupause für a-ha’s Foot on the Mountain drauf ist, quasi das globale Recyling für einen bisher nur lokal bekannten Song.

Hanne Hukkelberg – Rykestraße 68 von 2006. Kaufgrund war neben dem Niceprice vor allem ihre wunderschöne Version des Pixies-Songs »Break my Body«, die vor einigen Zeiten mal als Promo-mp3 durchs Netz geisterte. Bin gespannt auf den Rest. Und der Albumtitel schreibt sich tatsächlich mit »ß«.

Schließlich der Grund für alledem: Either Way I Think You Know von Minor Majority. Läuft grad und klingt wie MM; keine großen musikalischen Überraschungen so far. Mal abgesehen davon, dass die Bottleneck-Guitar in “Try me” sowie alle Country-Anleihen natürlich absolut überflüssig sind, aber die scheinen die Ausnahme zu sein. Als Ausgleich gibts dominantere Gitarren in Tracks, die mehr Rock als Folk sind, wie zum Bespiel im Titelsong. Strangeways/Indigo wollen ja frühstens im Januar 2010 das Album in Dland rausbringen. Für die Wartezeit Reinhörtips aus dem Backkatalog: “Up for You & I” als Album (neben der Best-Of “Candy Store”). Songs: As Good As It Gets, The Dark Half, Take It In, Henry’s Fuck Up, (Think I’m) Up For You & I, Singalongsong.

Schon etwas älter (2002) und daher nicht ganz so repräsentativ für das aktuelle Album: Dancing in the Backyard mit stimmlicher Verstärkung durch Karen Jo Fields.

Wenn die Postfrau zweimal klingelt…

ahaticketsm… hat sie ein Einschreiben dabei. Konzerttickets für das a-ha-Konzert Ende Oktober in Hamburg. Innenraum, Mittelfeld.
Hab noch nie soviel Geld für eine Band ausgegeben. Hab auch noch nie Geld für ein bestuhltes Konzert ausgegeben. Ob es gut angelegt war, berichte ich dann hinterher.