Soltau: Das Feuer im Bereich der Autobahn zwischen Bispingen und Soltau ist durch die eingesetzten Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Soltau-Fallingbostel und unterstützend durch die Bundeswehr bereits unter Kontrolle gebracht worden. Durch die immer wieder erneut aufbrennenden Glutnester und die witterungsbedingte Trockenheit ist eine Fläche von insgesamt 9,5 Hektar in Brand geraten.
Insgesamt sind über 250 Kräfte der Feuerwehren im Einsatz. Nach bisherigen Feststellungen ist kein Personen- oder Gebäudeschaden durch das Feuer entstanden. Die Autobahn ist weiterhin zwischen den Anschlussstellen Bispingen und Soltau-Ost voll gesperrt. Der Verkehr staut sich bereits bis in den Landkreis Harburg zurück und eine Versorgung der im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer erfolgt durch das DRK. Die Fahrzeuge im Bereich der Vollsperrung werden weiterhin durch die Polizei zurückgeleitet.
Durch die Feuerwehren wird nach Beendigung der Löscharbeiten eine Brandwache eingerichtete werden, so dass auch über Nacht vermutlich mit Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 7 zwischen Bispingen und Soltau zu rechnen ist.
Am Anfang war eine große Packung Cafe Crema, fairtrade, knapp am MHD, den ich nicht umkommen lassen wollte.
Kurzentschlossen eine preiswertebilligegünstige bezahlbare Kaffeemühle gekauft. Im Supermarkt. Severin. Mit Schlagmesser. Also eher ein Bohnenhäcksler. Dass das eigentlich ein no-go für professionelle Kaffeetrinker ist, weiß ich natürlich mittlerweile auch, aber als Einstiegsdroge in die Selbstmahl-Welt hat’s gereicht.
Nachgestellte Szene. No coffee beans were harmed during the making of this photo.
Seit ziemlich genau zwei Jahren schredder ich meinen Kaffee also mit diesem Teil selber. Und bilde mir ein, es schmeckt frisch gemahlen leckerer als früher. Innerhalb von 15 Minuten verliert Kaffeepulver 60% seiner Aromastoffe. Hab ich mal gelesen. Cooler ist es auf jeden Fall, so eine kleine Mahlzeremonie vorher. Der intensive Duft des leckeren braunen Zeugs.
Am Mittwoch hat’s sie zerlegt. Ein Schlagmesser ist abgebrochen.
Die Willkommen in der Welt des Anrühr-Cappuccinos…
Das unheimliche Gefühl, dass jeder Tag viel mehr offene Baustellen hat, als man abschließen kann. Dass eher mehr werden statt weniger. Das Glück, dass sich manches von selbst erledigt, wenn auch oft nicht mit dem gewünschten Resultat. Jede Woche, jeder Monat, jedes Jahr. Multioption. Multitasking. Multipe Persönlichkeitszerfaserung. Real-life-Timeslicing. Tageszertrümmerung vs. Timemanagement. Aus irgendeiner Ecke schallt »todo-Liste!«. Trauriges Stück Papier.
»Alles was du siehst gehört dir«
Das ist keine Gewinnmitteilung, das ist eine Gewinnwarnung. Eine Drohung. Jackpot! – jetzt hast du den Salat. Du willst es doch auch.
Wenn man eine Wohnung mit mehreren Zimmern hat, wird jedes irgendwann zum Tab im Browser des Lebens: In der Küche steht das Wasser in der Spüle und wird langsam kalt, weil ich eben ins Bad rübergegangen war, um die Waschmaschine auszustellen, und dabei gesehen hatte, wie dreckig Waschbecken und Spiegel eigentlich schon wieder sind. Währenddessen steht die nasse Wäsche im Schlafzimmer und wartet darauf, dass sie jemand aufhängt. Dieser Jemand sollte ich sein, aber ich bin gerade im Wohnzimmer, um die E-Mails zu checken. Da mich während meiner Abwesenheit vom Rechner fünf Freunde in drei verschiedenen Chats angeschrieben haben, bleibe ich erst mal am Computer, derweil mein frisch aufgewärmtes Mittagessen in der Mikrowelle wieder erkaltet. Als ich kurz ins Bad gehe, überraschen mich dort ein offenes Fenster und ein halb geputztes Waschbecken.
Es ist genug. Auch so schön doppeldeutig. Wann dreht sich das Segel? Morgen wird wieder nicht mein Tag sein. Dafür sind schon wieder viel zu viele Baustellen offen. Und aus dem Bett kommen muß man auch noch. Und erstmal hineinfinden. Es gibt viel zu tun. Lassen wir es liegen.
Großartige Aktion am Sonntag abend: Ich im Büro. Band trudelt zur Bandprobe ein. Ich hab Lust zuzuhören, also schließe ich das Büro zu und setz mich in den Bandraum.
Kurz nach neun: Die Stiele packen ein, und gehen nach Haus, ich gehe in die Küche, Spülmaschine ausräumen und das restliche Chaos beseitigen.
Kurz darauf steh ich vor meiner abgeschlossenen Bürotür. Der Schlüssel? Im Bandraum! Doch der ist abgeschlossen.
Handy und Telefon? Im Büro. Auto- und Haustürschlüssel? weiterlesen…
Die Bielefeld-Verschwörer haben ein neues, ehrgeiziges Projekt. Und der Yahoo Routenplaner ist ihr williges Werkzeug. Jahrelang wurde uns eingeredet, eine Stadt in Ostwestfalen wäre reine Einbildung. Jetzt haben sie ernst gemacht: eine Autobahn, die im Yahoo Routenplaner klar und deutlich zu erkennen und als befahrbar gekennzeichnet ist, ist tatsächlich real nicht vorhanden.
Nichts Böses denkend fuhr ich gestern auf der A38 aus Richtung Göttingen gen Osten. Nach Erfurt zu finden schien eine lösbare Aufgabe: Yahoos Karten sagten: der kürzeste Weg ist die B4, aber gleich dahinter leuchtete verlockend die A71 auf, die Autobahn nach Erfurt. Also die Abfahrt zur B4 erfreut wahrgenommen und auf das nächste Autobahndreieck gewartet. Und während ich mich noch wunderte (und Eisleben, Schkopau und Leuna an mir vorbeizogen), war ich auch schon in Halle. Zu allem Überfluss: Während meine Tanknadel immer weiter gen Reserve raste, wollte sich partout keine Autobahntanke auftun. Auch das Umland erweckte eher den Eindruck als wäre die A38 mit Bedacht weit abseits jeglicher Zivilisation verlegt worden. Irgendwo bei Halle tat sich endlich ein unscheinbarer Autohof auf. Und damit auch Gewissheit in Form einer aktuellen, käuflich erworbenen Straßenkarte: ich war auf dem Holzweg, weitab von wiesodassdenn.
Das (zwei Jahre alte) Satellitenbild lässt erahnen, dass hier noch gebastelt wird...
... und irgendwo Ende im Gelände ist. Mittlerweile allerdings weiter nördlich.
Normalerweise reicht mein Orientierungsinn in Deuschland aus, um mit der Methode ‘einmal Zuhause die Route anschauen, die groben Orientierungspunkte merken und einen Stadtplan vom Zielgebiet ausdrucken’ sicher anzukommen. Navis machen bekanntlich doof und führen dazu, dass bald vermutlich niemand mehr weiss, wie man mit einer Landkarte umgehen soll. Hilft aber alles nix, wenn das Kartenmaterial einem noch nicht fertiggestellte Autobahnen als befahrbar unterjubelt. Hilfreich war natürlich, dass diese Region ein weitgehend weisser Fleck auf meiner persönlichen Deutschlandkarte darstellt. weiterlesen…
Nach dem großen Wintersturm, der auch hier durchs Blog geweht hat (in Form von nie zuvor gesehenen Zugriffszahlen auf mehr oder weniger relevante Beiträge mit Winter- und Schulausfallbezug) kehrt jetzt langsam wieder Ruhe ein. Ich finde es schon beachtlich, dass ihr, liebe Mitleser, zu Dutzenden hier täglich einfallt, aber über mehrere Tage dreistellig ist auch nett.
Das große Renaming lässt noch eine Weile auf sich warten. Der neue Name leitet sich aus dem ab, was jetzt auch schon ne Weile im Header steht – hab schon Buchstabennudeln und Russisch Brot gekauft, von zweiteren aber schon eine Tüte vertilgt, ohne dass sie zum bestimmungsgemäßen Einsatz gekommen wäre, was andererseits auch wieder stimmig ist. Aber jetzt Schluß mit den Andeutungen, in zwei Stunden gehts dienstlich auf nach Erfurt und Ende der Woche weiter in ein Dorf in der Nähe von Uelzen. Ob sich das in Form von lustigen Reisetagebuch-Einträgen oder auch aus Zeitmangel gar nicht an dieser Stelle niederschlagen wird – ihr werdet es sehen…
In den vergangenen Wochen hatte fast alles um uns herum den einen oder anderen Tag schulfrei wegen Schnee und Eis: Harburg, Lüneburg, Uelzen, Lüchow-Dannenberg… Für morgen sah es wieder genauso aus: sogar Celle war mit dabei. Wer fehlte? Richtig: Der Landkreis Soltau-Fallingbostel.
Doch ein Wunder ereignete sich irgendwann in den letzten zwei Stunden. Der Verkehrsfunk (22:17h) meldet:
In ganz Schleswig-Holstein, sowie in den folgenden niedersächsischen Städten und Kreisen fällt morgen an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen der Unterricht aus:
In Aurich, Celle, Cloppenburg, Emden, Emsland, Friesland, Gifhorn, Göttingen, Grafschaft Bentheim, Hildesheim, Holzminden, im Landkreis Harburg, Leer, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osnabrück, Peine, Soltau-Fallingbostel, Uelzen, Vechta, Wilhelmshaven und Wittmund, ausgenommen ist hiervon die Insel Spiekeroog.
In Vechta fällt zudem im Behindertenheim “Andreas-Werk” der Unterricht aus.
Herzlichen Glückwunsch allen Schülern in Niedersachsen und insbesondere im Herzen der Heide zu einem zusätzlichen Tag Zeugnisferien!
Update/Nachtrag: gut möglich, dass auch der Donnerstag in SFA schulfrei bleiben könnte, ich hörte grad sowas im Buschfunk (nein, nicht der vom SchVZ…) raunen. Als weitere Quelle für Updates in Sachen Schulausfall bietet sich niedersachsenweit die Verkehrsmanagementzentrale Hannover an. (3.2.2010, ~ 11 Uhr)
hallo echo…