Kategorie »vergessene Jahrestage« oder auch »Blogaktionen, die ich grundlos verpennt habe«…
Wie ich vorhin erst las, gedachte man schon am 25. Oktober dem legendären Radiomoderator, DJ und Bandentdecker John Peel, aber da musste ich ja unbedingt über den Grabstein von Tony Wilson schreiben, ebenfalls eine Musiklegende. Passt irgendwie, weil im weiteren zwei Bands auftauchen, die mit Wilson untrennbar verbunden sind: Joy Division und New Order.
John Peel, den Spätgeborenen (*auanichthauen*) muß man das vielleicht sagen, hatte bei der BBC über Jahrzehnte eine Radioshow, für die er Bands (meist Newcomer) ins Studio holte und sie unter live-Bedingungen aufnahm. So entstanden die »Peel Sessions«, in denen manche Bands ungeschliffener, natürlicher und manchmal einfach besser rüberkamen als auf ihren eigenen Studio-Aufnahmen. Über 4000 Sessions von ca. 2000 Bands von 1967 bis 2004. Der Mann hatte ein Händchen für gute Musik: viele Gruppen verdanken ihm den Durchbruch, wurden durch seine Sendung erst einem größerem Publikum bekannt.
#keepingitpeel forderte auf, zum Gedenken an John Peel doch mal seine eigene Lieblings-Peel-Session zu posten. Obwohl ich gar nicht so viele Sessions in meiner Sammlung hab: schwer, das auf einen Track zu reduzieren.
Platz 1: New Order mit »5-8-6«
Der Song ist so etwas wie die Blaupause für »Blue Monday«. Die Peel-Version so viel besser als die vom Album »Power, Corruption & Lies«. Viel gehört und IIRC die erste Peel-Session, die ich mir jemals als klassische 4-Track-CD gekauft habe.


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