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It’s the lie of the century

Donnerstag abend spielte Shaun Bartlett im Hamburger Knust als Support vor Minor Majority. Solo, nur mit der Gitarre (und für einen Song mit dem Piano von MM) bewaffnet. Sympathischer Mensch mit Standup-Qualitäten und einigen schönen Songs im Gepäck. Ich konnte nicht gehen ohne seine aktuelle CD vom Merchtisch mitzunehmen.

Zu meinem persönlichen Entsetzen ist mir aufgefallen, dass der Mann sich von Konserve hin und wieder gefährlich nach Jack Johnson anhört. Nun kann ich aus gutem Grund über Jack Johnson nicht viel sagen: ich mag ihn nicht. Zu entspannt, zu entrückt, zu viel Sonne aufs Hirn. »Jack Johnson gilt als der Inbegriff von Freude, Sonne, Sommer, Strand und unbekümmerten Surferfeeling.« las ich grad. Grundsätzlich schon ok, verströmt aber als Grundhaltung biedermeierliches Narkotikum, dass ich nur schwer ertragen kann, da würd ich doch gerne mal ein Streichholz an die Strandhütte legen.

Shaun Bartlett kommt nicht von Hawaii, sondern ist ein in Bahrain und Norwegen aufgewachsener Brite, der Solo sehr chilligen lofi-Pop macht, im Gegensatz zu dem härteren Output seiner früheren Band Yelp. Er fröhnt Outdoor-Freuden (Kilimandscharo-Tour!), hat zwei Soundtracks für Basejump-Filme beigesteuert und ein paar Songs für den Film »Das Orangenmädchen«. Ansonsten hab ich nicht so viel über ihn im Netz gefunden, selbst die Bio auf der Seite seines Labels ist nicht so ganz up to date.

Das aktuelle Album »Shrink the city to a light« ist bei den Amazonen nur als mp3 erhältlich und (leider nicht ganz preiswert) bei CDON. Reinhören in »Secret Mission« und »Miles from the City Lights«.

in a way I think you know...

ticket_minmaj
Wie ja schon angekündigt hab ich vor ein paar Tagen käuflich zugeschlagen:

Minor Majority, live am 18. Februar 2010 im Knust in Hamburg.

*freu*

Amok in der Heide? Hä?

Würde es nach den Suchanfragen gehen, die heute reingekommen sind, hat’s die Tage in (der) Heide einen Amoklauf gegeben. Ich hoffe nicht…

Ist irgendwas passiert, von dem ich nichts mitbekommen habe? Oder geht es um den Vorfall in Bergkamen (Heide-Schule) im November? Ich bin verwirrt…

Ansonsten sehr populär in den letzten Wochen: »Either way I think you know« – offenbar sind divese Leute auf der Suche nach dem neuen Album von Minor Majority. Aber hier im Blog steht ja auch schon die Antwort: bis Januar warten – oder (so wie ich) direkt in Skandinavien bestellen.

Gut im Rennen unter den Suchbegriffen: alles, was mit der (abgeblasenen) NPD-Demo und Antifa-Gegendemo in Buchholz zu tun hatte.

Irgendwo zwischen skuril und erschreckend weitere Einzelhits… weiterlesen…

I’m gonna meet you down the road

Als ich das letzte mal geguckt hab, waren noch keine Termine da. Nun aber: meine aktuellen Lieblingsnorweger von Minor Majority kommen im Februar 2010 für einige Termine nach Deutschland.

18/02/2010 – Hamburg, Knust
19/02/2010 – Bremen, Tower
20/02/2010 – Marburg, KFZ
21/02/2010 – Köln, Kulturkirche
22/02/2010 – Frankfurt, Brotfabrik
23/02/2010 – Erlangen, E-Werk
24/02/2010 – München, Ampere
25/02/2010 – Halle, Objekt 5
26/02/2010 – Berlin, Admiralspalast 101
27/02/2010 – Münster, Gleis 22

Jetzt muß ich mich eigentlich nur noch entscheiden, ob Hamburg oder Bremen. Vermutlich wird’s auf HH hinauslaufen, liegt einfach günstiger. Montag gleich mal den eventim-Ausdrucker in der Heideblüten-City überfallen und Ticket gönnen. Wer kommt mit? :wink:

Dazu passend: eine »Lavomatik Session« mit MM’s Pål Angelskår. Das Konzept scheint zu sein, einen Künstler zu einer Akustik-Session in einen Pariser Waschsalon zu locken. Leider verliert der Song in der Ein-Mann-Version etwas gegenüber der Albumaufnahme. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass »Either Way I Think You Know« ein ganz großartiges Album ist? Bin versucht zu sagen: besser als »Up for you & I«.

»And when you’re back on solid ground
you miss the fear of falling down.
There are things I though I couldn’t lose
that have no value to me now.«

Skandinavische Wochen…

… im Pampablog. Heute Mittag lag neben einem IKEA-Prospekt ein Paket aus Schweden im Briefkasten: erfolgreicher Abschluß einer zunächst gescheitertern Online-Bestellung bei CDON (Merken: 3rd party cookies anschalten, dann klappts auch mit dem Bezahlen). Drin war dies:

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Ein kleines Post-a-ha-Kennenlern-Paket  mit je einem Solo-Alben von Morten Harket (Letter from Egypt, 2008), Magne Furuholmen (Past Perfect Future Tense, 2004) und Savoy, der Band von Pal Waaktaar-Savoy (Savoy, 2004). Stelle grad fest, dass ich doch nicht die Furuholmen-CD bestellt hab, wo die Blaupause für a-ha’s Foot on the Mountain drauf ist, quasi das globale Recyling für einen bisher nur lokal bekannten Song.

Hanne Hukkelberg – Rykestraße 68 von 2006. Kaufgrund war neben dem Niceprice vor allem ihre wunderschöne Version des Pixies-Songs »Break my Body«, die vor einigen Zeiten mal als Promo-mp3 durchs Netz geisterte. Bin gespannt auf den Rest. Und der Albumtitel schreibt sich tatsächlich mit »ß«.

Schließlich der Grund für alledem: Either Way I Think You Know von Minor Majority. Läuft grad und klingt wie MM; keine großen musikalischen Überraschungen so far. Mal abgesehen davon, dass die Bottleneck-Guitar in “Try me” sowie alle Country-Anleihen natürlich absolut überflüssig sind, aber die scheinen die Ausnahme zu sein. Als Ausgleich gibts dominantere Gitarren in Tracks, die mehr Rock als Folk sind, wie zum Bespiel im Titelsong. Strangeways/Indigo wollen ja frühstens im Januar 2010 das Album in Dland rausbringen. Für die Wartezeit Reinhörtips aus dem Backkatalog: “Up for You & I” als Album (neben der Best-Of “Candy Store”). Songs: As Good As It Gets, The Dark Half, Take It In, Henry’s Fuck Up, (Think I’m) Up For You & I, Singalongsong.

Schon etwas älter (2002) und daher nicht ganz so repräsentativ für das aktuelle Album: Dancing in the Backyard mit stimmlicher Verstärkung durch Karen Jo Fields.

Minor Majority: neues Album erst im Januar...

minormajority… zumindest hierzulande. »Either Way I Think You Know« – das neue Album von Minor Majority – ist eigentlich gestern schon in Norwegen erschienen, aber was schreibt Strageways, das freundliche Indielabel aus Hamburg?

»das neue Album wird bei uns im Januar 2010 erscheinen.«

Der Plan, das Teil gleich in Norwegen bzw. Schweden zu bestellen, ist vorübergehend auf Eis gelegt: der Webshop von CDON mochte meine Karte nicht. Zweiter Versuch dann in Bälde. Bis Januar warten geht gar nicht. Da werd ich eher iTunes-Sklave. So ein Anachronismus.