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quartalsplatten

der frühe vogel…

Remixes!

Ich weiß: es ist etwas seltsam, erst zu behaupten, man hätte momentan keine Zeit zum Bloggen – um dann drei Beiträge in Folge rauszuhauen.

Anlass ist »Wait For Me. Remixes!« Bei Moby gab es ja bisher zu fast jedem regulären Album eine Zweitverwertung in Form von Live-DVDs mit Remix-CDs, Deluxe Editions mit B-Seiten-Compilation oder so. Beim insgesamt flauen »Wait for me«-Album ziehen Moby bzw. Mute alle Register: Nach Gratis-Download-Vorab-Single (A Shot in the Head) und Non-Album-Zwischen-Single (One time we lived) und »Such das kostenlose Remix«-Webaktion sowie der Deluxe-Edition mit Ambient-Remix-Album und Live-DVD kommt nächste Woche das Remix-Album raus. Doppel-CD und Download-Super-Bundle mit Bonus-CD.

Das wirkt wahlweise wie »kauf-mich!«-Verzweiflung oder aber wie Fischmarkt-»und noch nen Aal dazu«-Fanausbeutung und wäre natürlich total böse Kommerz-Kacke, wenn das nicht zu fast schon schülerfreundlichen Preisen geschehen würde (Remix-2CD für 12 Euro bzw. 10 Pfund). Die erste CD ist bereits letzte Woche zum Download freigegeben worden und enthält tatsächlich ziemlich gute Remixe, die aus den Songs das rausholen, was ihren Geschwistern auf dem Album fehlt. Drive. Energie. Beats. Abwechslung.

Und dann ist da noch www.waitformeremixes.com.

Neben Kurzportraits aller Remixer gibts zu jeder CD ein Mashup-Remix mit 17 bis 20 Minuten Länge, dass man dank Soundcloud auch für lau downloaden kann. Oder auch einbetten :)

Wait For Me. Remixes! Mashup 1bythelittleidiot

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Stützungskäufe #3Stützungskäufe #3

Ist es noch die Musikindustrie, die leidet, oder nicht viel mehr mein Geldbeutel und die Fähigkeit, mir alles anzuhören, was ich Interessantes kaufe? Hmmm…

Wieder mal etwa sechs Wochen nach dem letzten Beitrag dieser Art folgt eine Auflistung der Tonträger, die in physikalischer oder Download-Form den Weg zu mir gefunden haben.

Tante EMI hat mittlerweile quasi den gesammelten Backkatalog des Sumner/Marr-Projektes Electronic zum digitalen Erwerb freigegeben und ich hab somit die gröbsten Lücken um das nicht sooo überzeugende Album »Raise the Pressure« geschlossen. Ich glaub, zu Two Door Cinema Club hatte ich schon was geschrieben. Eine der GitarrenPop-Perlen des Jahres. Ihr kostenlos ladbares Remix von Lasso hat mich endlich mal mit der Nase auf Phoenix gestoßen. Chumbawamba haben ebenfalls ein neues Album draussen, das gar nicht mal so übel ist, aber nicht mehr viel mit Tubthumbing zu tun hat. Allein für den Titel »Torturing James Hetfield« muß man sie gerne haben :)  Die neue Fehlfarben ist ultrakurz, nach dem ersten Hören aber ihr Geld wert. LaBrassBanda haben nochmal einen eigenen Beitrag verdient, ebenso The Farm. Moby ist ziemlich geschäftstüchtig und schafft es, selbst mir mit seinem sehr lauen letzten »Wait for me« zweimal Geld aus der Tasche zu ziehen: die »deluxe edition« hat als Bonus das Album in einer (wirklich guten) »Ambient-Version« und außerdem eine DVD mit 2009er Live-Takes u.a. vom Hurricane Festival. Das selbe wird er demnächst wieder tun, denn ein Remix-Album ist für Mai angekündigt. Rainald Grebe gabs endlich mal zu einem akzeptablen Download-Preis. Sondre Lerche war schon mal kurz Thema und bei townsend records in den uk gabs ihn auch zu einem guten Preis, ebenso wie manches aus dem Werk von Lloyd Cole oder die Solo-Scheibe von Tim Booth, der mittlerweile wieder für James singt. Die nächste CD-Bestellung sollte demnächst über den Kanal rollen, von daher wirds höchte Zeit für das hier…

Moby live in Berlin & Remix für lau

Tonkonserve für lau: Der Mitschnitt eines Berlin-Konzertes von Juni 2009 ist bei npr.org verfügbar, und zwar nicht nur als Stream, sondern als mp3-Download.  Gefunden bei testspiel.de.

Der nächste Remix von ‘One time we lived’ ist hier zu finden…

Neue Single von Moby – kostenlose Remixe

Als warm-up zur nächsten Single gibts auf moby.com wöchentlich ein Remix zum kostenlosen download:

In the run up to the release of the new moby single one time we lived, starting today, 14th October, Moby will be giving away one remix per week to his fans as a free download

The first remix is courtesy of UK based Drum & Bass duo Matrix & Futurebound, you can download the mix for free here:

http://www.moby.com/remix-matrix-futurebound

Interessanterweise ist  »One time we lived« nicht vom noch aktuellen Album »Wait for  me«. Vielleicht auch gut so – WFM  fand ich sehr melancholisch, getragen, langsam, stellenweise langweilig. Schon rein gefühlsmäßig eher ein Herbstalbum als eines für den Sommer.  Auch live hat er mich im Sommer nicht so überzeugt: zu viel kam vorgefertigt aus den Maschinen, dabei kann der Mann auch anders und meistens wird es dann sehr schön bis großartig. Wie zum Beispiel hier: