fotoflut

SturchTake Action Festival 2005MidwayMele KalikimakaLocalvision Band Contest CelleNoxiousJazz AllstarsKlutz @ Löwenbräu 2008Hurricane Revisited

Am Katzentisch

… oder besser mittendrin? Cat Content ganz ohne Stromanschluß und »Surface«, frisch gefunden in der Glaserei.

Power to the People

Licht für Afrika und Solartechnikerinnen in Bangladesh. Ein Dokumentarfilm zeigt, dass die radikale Umwälzung des Energiemarktes gegen alle Aussagen der Kraftwerks-Lobby möglich ist. (ARD; ttt)

Und warum es genug Energie für alle gibt, auch nach dem Öl…

und die Kugel rollt sich weg unter uns

Das unheimliche Gefühl, dass jeder Tag viel mehr offene Baustellen hat, als man abschließen kann. Dass eher mehr werden statt weniger. Das Glück, dass sich manches von selbst erledigt, wenn auch oft nicht mit dem gewünschten Resultat. Jede Woche, jeder Monat, jedes Jahr. Multioption. Multitasking. Multipe Persönlichkeitszerfaserung. Real-life-Timeslicing. Tageszertrümmerung vs. Timemanagement. Aus irgendeiner Ecke schallt »todo-Liste!«. Trauriges Stück Papier.

»Alles was du siehst gehört dir«

Das ist keine Gewinnmitteilung, das ist eine Gewinnwarnung. Eine Drohung. Jackpot! – jetzt hast du den Salat. Du willst es doch auch.

Wenn man eine Wohnung mit mehreren Zimmern hat, wird jedes irgendwann zum Tab im Browser des Lebens: In der Küche steht das Wasser in der Spüle und wird langsam kalt, weil ich eben ins Bad rübergegangen war, um die Waschmaschine auszustellen, und dabei gesehen hatte, wie dreckig Waschbecken und Spiegel eigentlich schon wieder sind. Währenddessen steht die nasse Wäsche im Schlafzimmer und wartet darauf, dass sie jemand aufhängt. Dieser Jemand sollte ich sein, aber ich bin gerade im Wohnzimmer, um die E-Mails zu checken. Da mich während meiner Abwesenheit vom Rechner fünf Freunde in drei verschiedenen Chats angeschrieben haben, bleibe ich erst mal am Computer, derweil mein frisch aufgewärmtes Mittagessen in der Mikrowelle wieder erkaltet. Als ich kurz ins Bad gehe, überraschen mich dort ein offenes Fenster und ein halb geputztes Waschbecken.

[Coffee & TV - Alles was du siehst gehört dir]

Besser nicht mehr hinsehen.

Es ist genug. Auch so schön doppeldeutig. Wann dreht sich das Segel? Morgen wird wieder nicht mein Tag sein. Dafür sind schon wieder viel zu viele Baustellen offen. Und aus dem Bett kommen muß man auch noch. Und erstmal hineinfinden. Es gibt viel zu tun. Lassen wir es liegen.

Nicht.

Ich muß noch Wäsche aufhängen…

I like Chinese: Bürgerzensur durch Jugendschutz

Grad bei Nerdcore gelesen:

Derzeit wird ein Entwurf für einen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag diskutiert und gegen den sehen die Von der Leyenschen Stoppschilder ziemlich blass aus.

Ich hab die Auflistung vom AK Zensur mal in eigene Worte umgebrochen:

  • Zugangs-Anbieter, Webspace-Anbieter und  Webseitenbetreiber haften grundsätzlich für alles, was nicht koscher ist.
  • Alters-Kategorien: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
  • Alle »Anbieter« müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Entweder durch ein von der Kommission für Jugendmedienschutz zugelassenes Altersüberprüfungsverfahren. Oder durch späte »Sendezeiten« (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre). Oder durch eine Art von FSK-Kennzeichnung durch den Anbieter.
  • Zugangs-Anbieter werden verpflichtet, ausländische Seiten zu sperren, die sich nicht so filtern lassen.
  • Alle »Anbieter« sind verpflichtet, Inhalte zeitnah zu löschen, filtern oder zensieren, »die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen«, insbesondere bei Inhalten, die von Benutzern selber erstellt werden können (Forenbeiträge, Kommentare, Trackbacks, Links…).

Das bedeutet: Im großen Stil wird Zensur-Infrastruktur aufgebaut. Ähnlich wie schon bei der Killerspiel-Debatte wird wieder einmal – auf ganz großer Ebene und ausgerechnet bei DEM Medium überhaupt – die Jugendschutz-Thematik genutzt, um Inhalte zu zensieren.

Chinesische Verhältnisse durch die Hintertür. Vorratsdatenspeicherung und Zensursula sind Kindergarten dagegen.

Dreist nicht nur die Idee, die ganze Welt möge sich an die Erziehungs- und Moralvorstellungen einer nationalen Jugendschutzkommission unter einer konserativen Regierung halten.

Mutig die Idee, im Zweifelsfall die Welt auszusperren zu wollen.

Lächerlich die Idee der »Sendezeiten«. Werden wir wirklich von Internetausdruckern mit SO SEHR beschränktem Wahrnehmungshorizont regiert?

Fatal die Vorstellung, man könne oder sollte die »Beeinträchtigung« von jungen Menschen verbieten. Mit dieser Argumentation könnte man jede Form von Erziehung, Bildung und Aufklärung untersagen. Wer will die Grenzen ziehen? Gerade im Bereich zwischen 12 und 16 Jahren, wo alle Nase lang individuelle Sprünge in der Persönlichkeitsentwicklung lauern, die Eltern und Mitmenschen staunen lassen und die eigentlich – wenn überhaupt – nach flexibleren Freiräumen rufen und nicht nach mehr Regulierung. Das deutsche FSK-System wird doch schon bei Filmen u.ä. nicht mehr der Realität gerecht.

Und was machen eigentlich Säuglinge im Web? Oder wozu braucht es hier FSK0?

Wir blicken zurück auf gut 15 Jahre Internet als Massenmedium. Mindestens eine Generation von Menschen ist mit diesem Medium aufgewachsen und erwachsen geworden. Die Welt ist nicht untergegangen. Vielleicht sollte man das Konzept »Jugendschutz« mal überdenken…

Also: es geht wieder los. Dummerweise läßt sich die Gegenposition zu dieser Gesetzesmaßnahme nicht in so eine einfache (konstruktive) Parole wie »Löschen statt Sperren« packen. Oder doch?

Man könnte jetzt gut sowas wie eine »Internetpartei« gebrauchen, die sich für dieses Thema stark macht. Schade, dass die Piraten hierzulande nicht mehr Herr im eigenen Haus sind. Orange und Braun liegen farblich halt dicht beieinander, da kann man schon mal was verwechseln.

Synchrophobia

Manche EDV-Probleme sind so banal, dass man sich wundert, dass es offenbar tatsächlich noch keine Lösung für sie gibt.

Beispiel: Einen Kalender auf mehreren PCs führen. Bedeutet: es ist ein Kalender für eine Person, aber der soll auf mehreren Geräten verfügbar sein und diese müssen sich dazu ab und zu miteinander abgleichen. Über LAN oder über USB, aber ohne Google Calendars oder so einen Schweinkram wie externe Services.

Aber: geht offenbar nicht. Schon gar nicht mit freier Software wie Sunbird/Lightning, da fand ich nur Frickellösungen, um vielleicht einmalig Daten von Rechner A nach B zu bekommen. Allein die Idee, das man sowas als Basis-Funktion brauchen könnte, scheint völlig irreal. Bei Essential PIM kommt man bei der Normalversion nicht hin, man braucht die Netzwerk-Version PLUS ein extra Syncprogramm, dass dann mit 25 Euronen zu buche schlägt. Ob es dann funzt, ist eine ganz andere Frage:  der testweise Start der Sync-Software hat erstmal den kompletten Rechner zum Erliegen gebracht. Wiederholbar, ohne Nennung von Gründen. Just freeze…

Notfalls könnte ich auf Outlook ausweichen, aber das bekomme ich nicht legal aufs Netbook und kaufen liegt jenseits von Wiesodasdenn, so dass es auch da schleierhaft ist, ob ein einfacher Multi-Rechner-Sync möglich ist. Außerdem wollte ich von Outlook grad weg: der Abgleich meines WinMobile-PDAs mit dem PC dauert gelegentlich eher Stunden als Minuten – keine Ahnung, was ActiveSync da macht und wieso Outlook nicht schneller will oder kann.

Fazit: Eine 08/15-Anwendung wie das Führen eines stinknormalen Kalenders auf verschiendenen Geräten ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts irgendwas zwischen “geht nicht” und “unzumutbarer Aufwand”. Man sollte es nicht glauben.

Letzte Hoffnung: es gibt noch Lösungen und Tools, die ich noch nicht wahrgenommen habe. Man sagt ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Meine liegt schon in den letzten Zügen. Ich glaub, ich kauf mir schnell einen Papier-Kalender, bevor es für 2010 keine mehr gibt…

Hurricane Revisited

hurricane2008-06-25-122941-(IMG_3443-eos400) Als ich aus der Heide verschwand, gab es das Hurricane Festival noch nicht. Als ich in die Pampa zurückkam, brauchte ich immerhin bis 2008, um das erste mal hinzugehen. Drei Tage nach einem ansonsten sehr geilen Festival kam ich berufsbedingt in Scheeßel vorbei, hatte präventiv die Canon EOS eingepackt und einen Plan: Festzuhalten, wie das Zeltplatzchaos aussieht, wenn 70.000 Besucher wieder weg sind.

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Pack den Pipi in den Tank…

Geistert wohl schon seit dem Sommer durchs Netz: Per Elektrolyse kann man aus Urin relativ einfach Wasserstoff gewinnen – einem der potentiellen Treibstoffe der Zukunft. Hat man an der Ohio University herausgefunden. Wollte die Info bei PM erst nicht trauen, aber offenbar ist tatsächlich was dran (via).

alt-WE

An was erinnert mich das?

weekend2

Und wieso eigentlich nur »Wochenende«?  ^^

(via Kraftfuttermischwerk)

Alles auf einen Blick

Dachte erst: das ist ein Fake und hab dann sicherheitshalber mal nachgeschaut. Tatsache: 50 Fußnoten geben in der t-mobile Tarifübersicht Auskunft über die Vertragsbedingungen. Leider keinen Durchblick. Und als Webseite sieht das dann so aus (das graue sind die Fußnoten):

t-mobile-handytarife

Gefunden bei Machine, der hats vom Fefe und eigentlich kommts wohl von Hanno.

Klapprad fits Koffer

Ok, sieht nen bisschen aus wie Spielzeug und es sieht nicht so aus, als ob es mein Lebendgewicht tragen könnte, aber ein interessantes Konzept ist es auf jeden Fall:

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Vom Treehugger (dort auch mehr Detailbilder) via KarmaKonsum.