fotoflut

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Neue Möglichkeiten für alte Daten...

Richtig verknüpfte Daten ergeben echten Mehrwert: Google Street View Premium (via Electru). Da bezahlen die Nachbarn doch gerne für.

Hallo Google…

… wer hat Dir eigentlich eingeredet, Du hättest einen Anspruch darauf, überhaupt irgendwas von mir zu wissen oder zu wollen? Wer ich bin, was ich kaufe oder denke oder wo mein Haus wohnt zum Beispiel. Oder wie es aussieht. Oder wie ich aussehe. Und das alles miteinander zu verknüpfen und in einer großen Datenwolke für alle verfügbar zu machen, vor allem aber, um irgendwie und über drei Ecken damit Geld zu verdienen. Denn darum geht es doch, oder? Geld verdienen willst Du. Niemand fotografiert freiwillig die ganze Welt für lau. Das muß sich rechnen. Und dafür willst Du unbedingt ganz viel über mich wissen. Schon klar, hab ich verstanden.

Nur: will ich das nicht. Ich will nicht, dass Du mit meinen Daten Geld verdienst.

Ich sehe auch gar nicht ein, dass ich Dir das extra sagen muß, das ich das nicht will.

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gibts nicht

Es gibt offenbar tatsächlich keinen RSS-Reader für Windows, der nicht mit dem Internet Explorer verbandelt ist.

Wer Möglichkeiten kennt: melden. Ich würd mittlerweile sogar Geld bezahlen für ein brauchbares Stück Software.

Was ist dein Herzblog?

UARRR.org wagt sich an das vom Stylespion für vogelfrei erklärte Projekt und bitte zur Organspende: Ein Herz für Blogs, Runde 3.

Man erinnert sich schwach: Im letzten Herbst hatte jemand kaine Lust mehr, eine an sich ganz geile Aktion weiterzuführen, die er selbst losgetreten hatte, alldieweil: ein Blog, das alle paar Monate das Epizentrum eines Linksturms ist, kann ja gar keine lauteren Motive hegen. Oder etwa doch?

Marcel erläutert nochmal flott die Grundidee:

Ich lege also hiermit fest, dass das dritte “Ein ♥ für Blogs” am 25.05.10 (Das ist nächste Woche Dienstag) stattfindet. Ihr müsst nicht mehr tun, als in euren Blogs andere (deutschsprachige) Blogs zu empfehlen, von denen ihr denkt, dass sie zu wenig Aufmerksamkeit finden und die ihr sowieso total super findet. Wenn ihr im Vorfeld von der Aktion berichtet, machen natürlich mehr Menschen mit und die Wahrscheinlichkeit, dass erneut eine Maxi-Geschichte passiert steigt.

Das ist umso primarer, als ich sowieso noch ne halbfertige »linkage section« im Speicher liegen hab, die ich dabei dann mal verwursten kann.

face the font-face (got to...)

Für das zuvor erwähnte Projekt »Webseite aufhübschen und innerhalb von drei Tagen einreissen und wieder aufbauen« hab ich mich erstmal ernsthafter mit Webfonts beschäftigt – unter anderem weil es hieß, mein (noch) Lieblingsbrowser Opera könnte nun auch endlich Webfonts und Firefox seit 3.6 3.5 ja sowieso.

Seit vergangener Nacht wird auch hier gefontfaced, zumindest testweise.

Zunächst schien alles ganz einfach: im Fontblog wurde schon im Februar der Webfont-Hype versucht, samt Tutorial und Demofont. Demofont mit nur einem Schnitt ist natürlich nix (außerdem macht die EULA das Leben unnütz schwer), deshalb nach freien Webfonts mit mehreren Schnitten gesucht und bei Font Squirrel fündig geworden. Deren »@font-face-kits« verheißen einfachste Einbindung mit vorgefertigtem CSS-File, das man nur noch anpassen und ins eigene Stylesheet einbauen muß (was beim Atahualpa-Theme per CSS-Insert ja sehr einfach ist). Fonts hochladen, Theme anpassen – fertig!

Nicht.   weiterlesen…

We automatically control your life

Normalerweise mach ich das ja nicht: zweimal dieselbe Quelle nacheinander, aber diese Grafiken von Stéphane Massa-Bidal wären einfach zu schade, um sie nicht zu zeigen.

Zwischen dem vielen anderen coolen und häufiger rebloggten Neo-Retro-Zeug, das man auf seiner Flickr-Seite findet, hat er sich auch auf Google eingeschossen.

Womit? Mit Recht!

Alice Schwarzer fordert: Zensursula now!

Da ist man mal ein paar Tage etwas abgelenkt, schon verpasst man den Welttag gegen Internetzensur, ausgerufen von Reporter ohne Grenzen (via). Der war also gestern, am 12.03.2010.

Man mag von solchen Gedenk- und Aktionstagen halten, was man will, aber ich fürchte, man muß das Thema oben halten, damit es nicht untergeht, auch wenn unsere Zensurvorläufer noch (!) vergleichsweise harmlos daher kommen.

Erschreckendes Beispiel: Diese Woche durften bei Maybrit Illner (ZDF) (ab Minute 48:30) zur besten Sendezeit Freiherrin von und zu Bismark Guttenberg und Alice Schwarzer in seltsamer Einigkeit ungestraft und ungebremst die Zensur des Internets den sofortigen Vollzug des auf Eis gelegten Websperrengesetzes  fordern – und dabei unsere Bundesverfassungssiegerin und Justizministerin so sehr an die Wand texten, dass diese kaum noch Luft holen oder wehrhafte Worte zum Schutze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung finden konnte. Das ganze Geseihere war wieder da: die zigtrillionen KiPo-Seiten über die man selbstredend täglich im Netz stolpert, welche man ja angeblich sowieso nicht löschen könne, weil ja alles in Bananenrepubliken wie den USA gehostet wird. Zensursula Reloaded, Zensursula Now! Und das nach den Diskussionen und Petitionen. Man mag es nicht glauben.

Generell: Politikerfrauen, die im Windschatten ihres Ministergattens eigene (tages)politische Kampangnen fahren, sollte man verbieten, gibt doch genug andere sozialverträgliche Betätigungsfelder. Die Frau unseres Bundes-Hindukusch-Ministers zieht mit ihrer vorsätzlichen Kinderschutzorganisation echt alle Register, aber ist ja nicht neu. Man wünscht sich den alten Adel zurück in die Yellowpress und auf die Jagdschlösser.

BTT: Posthum zum Welttag gegen Internetzensur findet sich das dazugehörige Logo für ein paar Tage in der Seitenleiste.

Und im selben Abwasch: Das Pagepeel vom AK Vorrat war schon länger überfällig und steht ab sofort brav oben in der Ecke.

phpMyFotofrust

Heute vor allem damit gerungen, ein anderes besseres sinnvolleres Fotoalbum an dieses Blog anzubauen, das den Namen auch verdient hat.

Nach stundenlangem Suchen, Anschauen und Testen schließlich dann doch vorerst bei NextGEN geblieben. Was nicht daran liegt, das NextGEN so toll wäre. Sondern dass alle Scripte, die ich in den Fingern hatte (vor allem Coppermine 1,5, ‘Menalto’ Gallery 2 und 3, WP Showroom, Zenphoto), nicht die Verbesserung gebracht hätten, die ich mir wünsche.

Haupt-KO-Kriterien: es fehlt an (einfachen) Möglichkeiten der Integration in WordPress, an brauchbaren Zugriffsstatistiken, am guten Look & Feel, an der Möglichkeit der Benutzerregistrierung und Rechtevergabe (z.B. für den Download vollformatiger Bilder). Gallery 3 war mein geheimer Favourit, aber leider fehlt dem RC noch die eine oder andere Funktion, um das rund laufen zu lassen, nicht zuletzt WP-Widgets. Gallery 2? Etwas zu oversized.

Bleiben wir also beim Provisorium.

vielleicht vielversprechende Versuche, vertonte Verwandschaften zu visualisieren

Es hätte ein schönes Spielzeug für Musikliebhaber wie mich sein können: die Tuneglue musicmap. Eine kleine, flashige Anwendung, von der es heißt, man gäbe einen Bandnamen bzw. Interpreten ein und schon könne man sich per Maus durch ein Netzwerk von musikalischen Einflüssen und Verwandschaften klicken und den eigenen Horizont musikalischer Zusammenhänge im Pop-Kosmos erweitern.

Tuneglue sieht nett aus, spinnt seine Netze aber scheinbar willkürlich. Keine Direktverbindung: von Electronic zu The Smiths gehts nur über zwei Ecken.

Als ich vorhin davon lass, ist mir spontan Music Map des Hamburger Marek Gibney wieder eingefallen, das auch tatsächlich noch up&running ist. Bei meiner Erstbegegnung vor ein paar Jahren hab ich es mal intensiv gefüttert – und dann vergessen. Music Map sammelt seine Infos relativ umständlich durch händische Eingaben musikbegeisterter User und einem anschließenden Frage-Antwort-Spiel. Trotz des etwas beliebig wirkenden Vorgehens kommen am Ende oft schlüssige (wenn auch optitsch simple) Ausgaben mit vielen »benachbarten« Bands dabei raus, von denen manche auch tatsächlich sowohl musikalisch als auch auf anderen Ebenen in einem Zusammenhang stehen.   weiterlesen…

Blogseminar: Pampa macht blau :)

Nach ganz guten Erfahrungen mit Teil 1 von Konna’s Blogseminar hab ich nun Teil 2 und 3 an mir vorbeiziehen lassen.

Bei Teil 2 stand vor allem die About-Seite im Mittelpunkt. Die gibt’s hier, die wird aber demnächst sowieso generalüberholt. Bin ja schon ne Weile auf der Suche nach einem neuen Oberbegriff für all das hier, wird vermutlich aber zeitbedingt vor Ende Februar nix. Dann ist aber auch die About-Seite dran.

Die Bonusaufgabe, deutlich auf die Möglichkeit hinzuweisen, einen RSS-Feed zu abonnieren, find ich persönlich unwichtig. Könnte daran liegen, dass es (immer noch nicht *nörgel) keine brauchbaren Feedreader gibt und ich daher überzeugter ‘livesurfer’ bin. Alles Schrott IMHO, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Wer allerdings schon einen Feedreader benutzt, wird auch wissen, was das kleine orange Symbol in der Browserzeile bedeutet.     weiterlesen…