fotoflut

Klutz @ MYA2008 (Freitag)Critical Error @ Markthalle 2005Fledermannkackaffen @ MYA2011Stoke @ MYA2009

quartalsplatten

der frühe vogel…

Love is stronger than police

an egyptian anti-government activist kisses a riot police officer, by via christineestima, 28.01.2001, cairo

Castor-Demo: jetzt mit noch mehr Repression!

Rollentausch beim Anti-Castor-Protest!  Komm auch du – schlag zu! (by, via)

your signature, please...your signature, please…

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Fahnen schwenken und Parolen rufen auf den Stufen vor dem Reichstag [Update]

Nachschlag: Fotos hochgeladen.

… wurde nicht verschoben: Trotz Sperre und Verbot hat sich die Demo in ihrer Eigendynamik einfach auf den Stufen vor dem Reichstag niedergelassen. War vielleicht auch besser so: Die Menschenmassen hätten vor dem Hauptbahnhof (wo die Abschlußkundgebung stattfand) gar nicht alle Platz gefunden. So gegen fünf, als die Demo schon längst hätte zu Ende sein sollen, kamen noch immer Leute mit dem Demonstrationszug auf den Platz. Die Polizeikräfte sperrten zwar die direkte Auffahrt zum Reichstag und den Eingangsbereich ab, schauten aber ansonsten dem Treiben zu. Bis zum Hauptbahnhof haben wir uns gar nicht mehr auf den Weg gemacht. Ob nun tatsächlich 100.000 Leute da waren, wie die Veranstalter behaupten? Es waren auf jeden Fall viele und wohl wesentlich mehr als erwartet. Schauen wir mal, ob das reicht, um noch Einfluss auf die aktuelle Gesetzgebung zu nehmen.

Links zum Tag: taz-Demoticker, ard tagesthemen, Süddeutsche Zeitung, rbb (auch mit nettem Video), Spreeblick und die Opalkatze mit weiteren schönen Links.

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It ain't over til it's overIt ain’t over til it’s over

Wo wir grad bei Gewalt und fragwürdiger Rolle der Polizei waren: da ist am letzten Wochenende in der Nähe von Tostedt (sozusagen unserer indirekten Nachbarstadt) folgendes passiert:

In der Gemeinde Wistedt (Niedersachsen) dringt vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden eine Horde vermummter Neonazis in eine WG ein, in der politische Gegner vermutet werden. Die Nazis schlagen mit brachialer Gewalt u.a. mittels Spaten auf Köpfe und Körper ein – zwei der Angegriffenen müssen schwerverletzt ins Krankenhaus.

(…)

Hinter den Angriffen stecken offensichtlich seit langem organisierte Nazi-Strukturen, wie aus Berichten antifaschistischer Recherche-Seiten hervorgeht. Dass dieser brutale Angriff so ungehindert hat stattfinden können, scheint auch eine Folge davon zu sein, dass in der Öffentlichkeit – seitens der Presse oder der Kommunen – keine Diskussion über die Gefährlichkeit der organisierten Nazi-Szene geführt wird – das Problem wird wie so oft verschwiegen.

Hinzu kommt, dass insbesondere von polizeilicher Seite entpolitisiert wird. Organisierte Angriffe nationalsozialistischer Schlägertrupps auf linke Jugendliche werden als “Auseinandersetzungen zwischen Jugendbanden” verharmlost. In solch einem Klima der Anonymität und des Wegsehens können sich die menschenverachtenden Nazi-Banden natürlich weitgehend sicher fühlen und ungehindert mittels Terror ihren “Kampf um die Straße” führen.

(Quelle: Störungsmelder/Zeit.de)

Recherce Nord weiß mehr:

Nur wenige Wochen zuvor ereignete sich eine ähnliche Tat im nahe gelegenen Hollenstedt, als vermummte Neonazis ins Innere einer Wohnung eindrangen. Die bewaffneten Angreifer agierten ebenso gewaltbereit wie kompromisslos, schlugen und traten gezielt auf die Köpfe der am Boden liegenden Personen ein und verletzten diese zum Teil schwer. Auch hier galt die Attacke politischen Gegner_innen

(…)

Als Reaktion auf die Ereignisse des Vortages formierte sich am gestrigen [Pfingst]Montag eine Spontandemonstration in Tostedt. In Sprechchören wurde auf die gewaltsamen Aktivitäten der Neonaziszene aufmerksam gemacht. Deren AnhängerInnen hatten sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Ladengeschäft „Streetwear-Tostedt“, einem neonazistischen „Szeneladen“ im benachbarten Todtglüsing versammelt. Unter ihnen auch Mitglieder der sogenannten „Snevern Jungs“, einer als gewaltbereit geltenden Neonazigruppierung aus Schneverdingen. Als sich der antifaschistische Demonstrationszug dem Gebäude näherte, griff die Polizei ein und umstellte die Demonstration.

Da wären sie wieder, unsere Snevern Jungs. Dabei hörte ich vor wenigen Tagen noch jemanden sagen, es gäbe sie so richtig gar nicht mehr. Aber standen sie nicht kürzlich noch bei der Demo in Buchholz auf dem Bahnsteig? Möglicherweise nicht die erste Garde und neue Gesichter, aber als ob das Grund für weniger Sorge wäre. weiterlesen…