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Die Stiele @ HABC 2009Fledermannkackaffen @ MYA2011Anti-Atom-Demo in Berlin 2010Klutz @ Löwenbräu 2008

quartalsplatten

der frühe vogel…

BTW: Prügelstrafe

Heute vor 10 Jahren wurde in Deutschland den Eltern das Recht abgesprochen, ihre Kinder zu schlagen:

Das Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung vom 2. November 2000, am 6. Juli 2000 vom deutschen Bundestag verabschiedet, beinhaltet eine Neufassung des § 1631 BGB. Darin wird das Recht auf gewaltfreie Erziehung verankert. 1631 BGB Absatz 2 wird darin wie folgt gefasst:

„(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

In dem Kontext vielleicht ganz interessant, dass auch Lehrer in Westdeutschland noch bis Anfang der 1970er Jahre ein (zuletzt sehr eingeschränktes) ein Recht zur körperlichen Züchtigung von Schülern hatten. Die DDR war da (zumindest offziell) schon etwas weiter und hat dies 1949 verboten – aber dafür hat man sich andere Druckmittel einfallen lassen.

Things can only get betterThings can only get better

Ich hatte von einzelnen Youtube-Clips gelesen, aber noch nicht, dass es dazu seit 10 Tagen eine Webseite und eine Kampange gibt, die schwulen und lesbischen Jugendlichen Mut machen will: It gets better.

»The Pledge: We are the kids who have been bullied for being gay, lesbian, bi or trans. We pledge to stay open and strong. We are also the friends, family members, teachers, mentors, and allies of anyone who’s ever felt like they didn’t fit in, gay or straight. We pledge to talk to the kids in our lives to put an end to the hate, violence, and tragedy — and to offer advice on coping, strategies to make it better, and to remind kids that It Gets Better.«

Gute Sache. Auch, dass es über die queere Community hinausgeht und Familien, Lehrer und Jugendarbeiter einbeziehen will. Gegenöffentlichkeit schaffen. Wer startet sowas in deutscher Sprache? Oder gibt es das schon?

Auslöser dieser Kampagne war eine Reihe von Selbstmorden in den USA. (via)

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Ach was…

Stress läßt Schüler saufen (Süddeutsche).

Meine Rede seit Jahren. Weiterhin viel Spaß mit G8 und so…

NPD behauptet: Norddeutsche sind Deppen

Die bayrische NPD haut in einer Meldung vom 13.7.2010 die Erkenntnis heraus »Länder-Schulleistungsvergleich bestätigt Reichswehr-Einstellungstests«.

Unter dieser Überschrift erklärt sie quasi alle Menschen mit Herkunft nördlich des Weisswurst-Äquators für naturblonde Volldeppen, bei denen Hopfen und Malz verloren und PISA-technisch eh kein Blumenpott zu gewinnen ist.

Nach zig diffamierenden Äußerungen zur angeblichen Überfremdung der Schulklassen kommt ein viel grundsätzlicheres und formschönes Argument zur Sprache:

Bereits in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war den Werbeoffizieren der Reichswehr daher bekannt, daß die Bayern, Baden-Württemberger, Thüringer und Sachsen im Durchschnitt „schlauer“ waren, als Norddeutsche. Liberalisten und Internationalisten werden diese Erkenntnisse natürlich nicht zur Kenntnis nehmen, weil sie aus ideologischen Gründen an der angeblichen Gleichheit aller Menschen festhalten müssen.
Menschen sind gleich vor Gott und dem Gesetz, ansonsten sind sie sehr unterschiedlich, selbst innerhalb eines Volkes.

Was könnte uns die bayrische NPD damit sagen wollen? Vermutlich dieses:

»Liebe Ausländer, ihr seid nicht das eigentliche Problem. Überfremdet unsere Schulen ruhig weiter, vor allem die im Norden. Dass Hamburger und Bremer so schlechte Schüler sind, dafür könnt ihr nichts, dafür können sie noch nicht mal selber was, denen ist auch nicht mehr zu helfen. Die Nordlichter sind halt ne doofe Rasse. Eigentlich sind diese ganzen nordischen, blonden und blauäugigen Herrenmenschen sowieso völlig degeneriert. Wir wissen auch nicht, warum der Führer sie so geil fand. Ist ja auch egal, wen schert schon der Führer. Uns waren die Preussen immer schon suspekt…«

Man könnte fast drüber lachen, wenn nicht auch solche Sätze in der Meldung drin stehen würden:

Aus diesen Gründen wird man mit noch so vielen (nicht mehr vorhandenen) Milliarden Euro ganz bestimmten Ausländergruppen keine Intelligenz vermitteln können, weil diese angeboren ist.

Wo fängt eigentlich solche Diffamierung an, Volksverhetzung zu werden?

(via NPD-Blog)

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Die Süddeutsche berichtet von einer Studie, die festgestellt haben will, dass Gespräche zwischen Lehrern und Eltern oft nix bringen. Das mag sein. Spannend (und spannungsvoll) ist allerdings die These, warum so selten Lehrer die Initiative ergreifen und Eltern auf ihre Sprösslinge hin ansprechen:

Auffällig ist, dass nur 2,7 Prozent der Kontakte auf alleinige Initiative der Lehrkräfte zustande kamen. Dies bedeute, “dass die Schule in längst nicht so vielen Fällen als Initiator eines Kontakts wegen der schulischen Entwicklung des Kindes auftritt, wie man dies vielleicht erwarten würde”, heißt es in der Studie. Um dies zu ändern, sei vor allem eine professionellere Wahrnehmung von Problemen nötig, Lehrer müssten in ihrer Ausbildung besser dafür geschult werden, so die Autoren.

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