Bereits letztes Wochenende war ich bei dem von mir lang erwarteten Konzert von Steve Skaith und Band.
Der Downtown Bluesclub ist eine nice Location in Hamburg und die geschätzt 150 Leute, die da waren, füllten den Raum gut aus. Teilweise bestuhlt, mit runden Tischen, was ganz gut zum reiferen Alter der Anwesenden passte. Der Jüngste im Raum – ein vielleicht elfjähriger Junge, vermutlich mit Daddy da – konnte den Altersschnitt nicht wirklich drücken.
Steve Skaith hatte seine 5 years of fame zwischen 1984 und so ca. 1989 mit seiner damaligen Band Latin Quarter. »Radio Africa« ging als erste Single gleich durch die Decke, das Debütalbum »Modern Times« lief wohl ganz gut, der Nachfolger »Mick & Caroline« wurde im damaligen deutschen Referenzblatt »ME/Sounds« hochgelobt. Intelligenter Polit-Pop mit Funk-, Folk-, Reggae- und Rockfragmenten. Nach fünf Studioalben und einer Band-Schrumpfkur war Ende der 90er Schluß. Auf der Strecke blieb schon beim dritten Album der große Sound einer vielköpfigen und multiethnischen Band, was dazu führte, dass ich mir die letzten beiden Alben gar nicht mehr richtig angehört habe (ein Fehler, wie ich mittlerweile feststellen konnte).
Skaith ging für einige Jahre nach Mexiko ins sebstgewählte »Mexile«, wo er mit neuer Band drei ganz brauchbare Alben aufgenommen hat. 2007 zog er zurück nach England, suchte eine neue Band zusammen und spielte ein neues Album mit alten Songs ein, das Ende 2009 erschien. Die Tour vor einem Jahr hatte ich leider verpasst, mich umso mehr gefreut, dass ich am 9. Oktober in Hamburg sein konnte.



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