… bzw. er war es. Letzte Woche hat’s meinen Rechner zerlegt – und hier sehen wir die mutmaßliche Ursache. Wobei total unklar ist, was den Lüfter auf der Southbridge so ruiniert hat. Eigentlich hatte ich nur eine Festplatte auswechseln wollen…
Etwas exzentrisch, der Gute...
Nachdem ich nen halben Freitag durch Soltau und Teile von Hamburg gedüst bin und bei den einschlägigen Elektrofachgeschäften und Mülldia-Märkten nichts fand, dass zu meinem Bedarf, Vorstellungen und Geldbeutel passen wollte, überredete mich der freundliche Verkäufer im hiesigen Expert dazu, dass zu machen, was ich aus Zeitgründen eigentlich dieses mal nicht machen wollte: selberbasteln. Er hatte ein relativ frisches Gigabyte Mainboard da (jede Menge Schnickschnack, USB 3.0, SATA6GB…), einen Phenom II mit 6 Kernen, ausreichend RAM und eine Radeon 5770 GraKa. Das kam meiner Wunschkonfiguration schon ziemlich nahe (flottes AMD/ATI-System), hat sich (nachdem es erstmal lief) als fast optimale Konfiguration herausgestellt. Was umso bemerkenswerter ist, als ich mich sonst vor Hardwarekäufen meistens intensiv vorbereite und tagelang Tests und Bewertungen lese, bevor ich mich zum Kauf durchringe. Das ganze hab ich mir notgedrungen dieses Mal gespart und bin nur mit einer sehr groben Ahnung, was den momentan überhaupt State of the Art ist, in den Shoppingkampf aufgebrochen.
Allerdings böse Stolperfalle: Das ungepatchte BIOS vom Mainboard versteht sich mit dem 6-Kern-Phenom nicht. weiterlesen…
Es gibt durchaus das eine oder andere Mövenpick-Lizenzprodukt im Lebensmittelregal, dass gar nicht mal so übel ist. Im Zuge der neuerlichen FDP-Spendenaffäre schimmert aber auch durch, wem Mövenpick gehört und wem die Euros und Cent Lizenzgebüren für den Namen zufließen. Ich glaub, da vergeht mir der Appetit.
Der Spiegelfechter trägt zusammen, welche rechtskonserativ-reaktionären Interessen im Hintergrund eine Rolle spielen könnten, wie der FDP möglicherweise wieder mal ein Rechtsdrall droht. Das wäre nichts Neues, schließlich spielte schon Möllemann mit dem rechtspopulistischem Feuer, gab es in der FDP immer mal wieder nationalistische Strömungen und Unterwandungsversuche, ist auch die österreichische Haider-Partei FPÖ mal eine ‘liberale’ Partei gewesen.
Wenn August Baron von Finck Jr. sich nun also die FDP als politisches Spielzeug ausgesucht hat, so geht dies weit über die Begünstigung von Hoteliers hinaus. Der erzkonservative Baron hat mit der FDP weiterreichende Ziele. Fincks Spendierfreudigkeit ist vielmehr Beleg für den fortlaufenden Seitenwechsel der Liberalen. Galten sie in den 70ern noch als links- bzw. sozialliberal, so könnten sie nun über die neoliberale Schiene ins nationalliberale Lager abgleiten. Es mag jedem “echten” Liberalen ein Schauder über den Rücken laufen, wenn er sieht, von wem seine Partei finanziert wird. Die FDP ist spätestens seit dem Beschluss, nach dem sie im Rahmen der Möllemann-Affäre 4,3 Millionen Euro Strafe wegen illegaler Spenden zahlen muss, in Finanznöten. Da kommt der “reaktionäre Baron” mit seinen Millionen natürlich wie gerufen. Anders als Fincks abgelegte Politspielzeuge ist die FDP bereits etabliert und sogar in der Regierung.
Um es gleich vorwegzunehmen: die Aussage in der Überschrift ist total subjektiv, einseitig, möglicherweise irreführend und vor allem geprägt durch die Einkaufserlebnisse des gestrigen Dienstages.
Der Plan: ich hatte meiner Mum angeboten, mit ihr nach Dodenhof (Shoppingmall mit Dorfanschluß, mitten auf der Wiese, in der Nähe von Bremen) zu fahren. Auf meiner Shoppingliste standen diverse Textilien, Tonträger und Elektronikzeug sowieso. Sie wollte vor allem nach ein paar Anziehsachen suchen.
Eine Stunde hinfahren. Verabredung: Eine Stunde Einzelkampf durch die jeweilige Damen- bzw. Herrenabteilung. Dann im Café treffen und das weitere bereden.
Als wir uns nach ner Stunde wiedertrafen, standen wir beide mit leeren Händen da: nix gefunden. Beide nicht. Zu klein, zu teuer, nicht gefallend, zu wenig Auswahl – viele Gründe, aber ein Fazit: der Weg nach Posthausen war umsonst. Ich hatte in der Zeit sogar schon nach Schuhen und Lampen geschaut, außerdem das Technikhaus überfallen. Dort die nächste große Enttäuschung: CDs, die man bei den Amazonen (und eigentlich auch in jedem anderen Media Mars, sogar bei unserem Pampa-Fachmärkten) für auch schon teure 14 bis 16 Euro bekommt, fangen hier erst bei 16 Euro an. Irgendeine gängige, aktuelle CD lag da für 22 Euro rum – und da frugte ich mich dann: wollen die nichts verkaufen – oder gibts genug Laufkundschaft, die solche Preise für normal halten? Solche Apothekerpreise durfte sich früher eigentlich nur WOM erlauben, aber die hatten dafür auch jeden Scheiß.
Immerhin hab ich mich etwas bei den Netbooks umschauen können, um einer Kaufentscheidung näher zu kommen, mit der ich mich grad rumplage. Ich will gar nix besonderes. Eigentlich nur ein kleines elektronisches Notizbuch mit Terminkalender auf dem man rumsurfen und Fotos abspeichern kann.
Nach dem Kaffee sind wir dann spontan nach Bremen weitergefahren: die Weserstadt, die Werder hat. Und eine kuschelige Altstadt mit allem, was man so braucht. weiterlesen…
Die Liste meiner noch zu besorgenden Weihnachtsgeschenke sah relativ übersichtlich aus. Dank geschickter Geschenkabsprachen mit meinem Bruder war akut für Heilig Abend eigentlich nur ein ‘echtes’ Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Es sollte ein Handy für meine Mum sein – dank der örtlichen Elektronikfachläden eine lösbare Aufgabe.
Völlig unklar jedoch, wann diese am 24.12. öffnen würden. Auf meiner todo-list standen auch noch Lebensmittel-Shopping für 3,5 Tage, eine Pseudo-Predigt und sonstiges Beiwerk für den späten Nachmittag und Anrühen von mehreren Litern Früchtepunsch zwecks Bewirtung von einem Dutzend Krippenspiel-Teamern. Nach viel zu kurzer Nacht irgendwie um kurz nach acht aus dem Bett gekommen. Auf Verdacht losgefahren. Kurz nach neun auf dem Euronics-Parkplatz: Yeah, Laden hat auf – seit wenigen Minuten! Problemlos Parkplatz bekommen. Laden fast leer. Verkäufer zwecks Beratung vorhanden. Die größte Herausforderung war, sich für ein Gerät zu entscheiden. Dauerte ewig.
Wer seine Wohnung zur persönlichen Hochsicherheitszone ausbauen möchte: auf www.zoll-auktion.de gibt es zwei Metalldetektoren in reizvoller Bogen-Ausführung. Freundlicher Einstiegspreis von 280 Euro…
Beim Shopping vielleicht mal wieder intensiver auf das Kleingedruckte achten und diverse Produzenten (siehe Artikel der Süddeutschen) erstmal grundsätzlich meiden. Der Zusammenhang von Palmöl, Regenwald und Lebensmitteln war mir bisher nicht so präsent.
Europa ist einer der Hauptabsatzmärkte für den Rohstoff, der inzwischen in jedem deutschen Haushalt zu finden ist – als Zutat in Pizza, Margarine, Schokolade, Shampoo, Hautcreme oder Waschmittel. Die Hälfte aller Lebensmittel, die im Supermarkt verkauft werden, enthalten nach Angaben des WWF Palmöl. Ein wachsender Anteil landet zudem als Biosprit in den Autotanks.
Alarmierend ist dabei aus Sicht der Umweltstiftung, dass die meisten Abnehmer in Europa keinen Wert auf zertifiziertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau legen. Und dies, obwohl inzwischen größere Mengen auf dem Weltmarkt verfügbar wären, zu einem Preis, der um etwa fünf Prozent über dem Marktdurchschnitt liegt.
“Damit tragen die Verarbeiter zur Vernichtung der letzten Regenwälder bei”, sagte Agrarexpertin Martina Fleckenstein. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace geht davon aus, dass allein in Indonesien jede Minute Urwaldfläche in der Größe von ungefähr fünf Fußballfeldern zerstört wird.
Die gepa – nach eigenen Angaben Europas größter Fairtrade-Händer – hat zur ANUGA sein Schokoladensortiment überarbeitet, einige neue Sorten kreiert und präsentiert das Ganze in einem neuen, einheitlichen Produktdesign, in dem sowohl die bisherige »Fairena«-Linie aufzugehen scheint, als auch das bisherige »Premium«-Sortiment, so z.B. die ultimativ nach »After Eight« schmeckende Schokolade mit Minzfüllung.
Erstaunlicherweise sind im Webshop die preiswerten Sorten nicht mehr zu finden. Vielleicht findet hier schon der Rückzug einer führenden Fair-Trade-Marke aus dem »Billigsegment« (wir reden von ca. 1,20 € pro 100g-Tafel) statt, das mittlerweile u.a. auch vom Discounter Lidl mit eigenen Fairtrade-Produkten beackert wird. Und das gar nicht schlecht: auch als gepa-Fan und Lidl-Skeptiker muß ich zugeben: die Fairglobe-Vollmilch vom Lidl schmeckt besser als die ‘einfache’ gepa-Vollmilchschokolade. Also keine »billige« gepa-Vollmilchtafel mehr, allerdings noch Zartbitter und – neu – Vanille.
Mehr als bisher gibt es auch ausgefallene Geschmacksrichtungen, wenn auch nicht so extreme wie bei den Zotter-Sorten, von denen u.a. beim Shopblogger immer wieder zu lesen ist. Wirklich neu sein dürften Chili Blanc, Espresso Caramel, Fleur de Sel (ja, Salz!), Kardamom, Mascabado Blanc & Vollmilch sowie Ganze Mandel. Ich hoffe, unser hiesiger Weltladen nimmt wenigstens ein paar dieser Sorten ins Sortiment und erspart mir so die Fahrt ins hamburger Süd-Nord-Kontor.
Der Shopblogger klärt auf: Geflügelwurst darf auch mal Schwein haben. Sogar bis zu 20 Prozent. Also beim Shoppen öfters mal aufs Kleingedruckte achten.
Mich würde allerdings das ganze andere Zeug, das nix mit totem Tier zu tun hat, wesentlich mehr beunruhigen…
hallo echo…