fotoflut

Suburban Night Finale 2008Klutz 15.06.2007Die Stiele @ Löwenbräu 2010Terremoto Pip @ HABC 2011

quartalsplatten

der frühe vogel…

Es ist egal, was du tust, Hauptsache ist…

… es macht dich glücklich:

Frank Spilker from The Sternes zwängt sich ins Kinderbett und schrammelt »Ein Glück«, einen der Erstauflagen-Bonustracks des neuen Albums. Man beachte das vielsagend-sinnvoll eingesetzte Leuchtmittel. [via koze69@last.fm]

Stützungskäufe...Stützungskäufe… #2

Die Musikindustrie leidet immer noch. Man mag kaum noch hinsehen. Also weiter fleissig Tonträger und digitale Äquivalente gekauft: die Neuerwerbungen der letzten 6 Wochen.

War die Jahresendphase 2009 vor allem von meiner Wiederentdeckung der Steve Skaith Band und des Latin Quarter-Backkatalogs gekennzeichnet (und dem Phänomen, dass man sich Alben, die man schon hat, wegen rarer Reissue-Bonustracks nochmal kauft), dominiert dieses mal ganz klar die Hamburger bzw. Fast Weltweite Fraktion.

Die aktuelle Begemann wartete eigentlich nur auf einen guten Einkaufspreis, seinen Backkatalog gibt es zum netten Preis und wird nach und nach von mir aufgesammelt. Auf »Rezession, Baby« gibt es diesen schönen Song über Jochen Distelmeyer, dessen »Heavy« ich mir bestellt habe, obwohl ich schon ahnte, dass es mir nicht wirklich gefallen würde, aber vielleicht braucht das einfach noch seine Zeit. Das Buch zur Ausstellung Stadt.Land.Pop. liegt hier schon ganz lange – in weiten Teilen sogar gelesen. Mit der darin vorkommenden Bernadette La Hengst konnte ich trotz zahlreichem Zaunpfahlgewinke von Frank W bisher noch nicht viel anfangen, bis kürzlich die Interview-DVD zur Austellung den Player fand; danach wollte »Niemals dorthin« nicht mehr aus dem Ohr. Schräge Scheibe mit einzelnen Highlights, aber auch einem gewissen Talent, gute Ideen nicht konsequent zu selbsttragenden Songs auszubauen. Die Sterne brachte die Post heute druckfrisch ins Haus. Der ‘Disco total’-Aufschrei ist nur bedingt nachvollziehbar. Weniger Gitarren als sonst, aber alles, was diese Band  sonst auch ausmachte, ist reichlich vorhanden. Ein klassisches Sterne-Album, nur mit leicht anderen Mitteln. Ob die Songs den Relevanztest der Zeit bestehen, ist nochmal ein anderes Thema, aber die Spilkersche Satzbaumaschine hat auch dieses mal Phrasen für alle Lebenslagen zusammengelötet – das ist schon die halbe Miete. »Ich kann den Müll selbst runterbringen« steht als guter Vorsatz bei jedem dritten Küchenaufenthalt mitten im Raum. Schade, dass tatsächlich alle Songs der Riss-EP in identischen (?) Versionen auf dem Album gelandet sind, so hat man als EP-Kenner ein Viertel des Albums schon reichlich gehört und es fühlt sich längst nicht so frisch an, wie ein nagelneues Album es tun sollte.

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ich variiere meinen rhythmus

Fortsetzung nach Klick Das ganze Dilemma am Ende von Ferien, vorlesungsfreier Zeit oder Urlaub auf den Strich Punkt gebracht von Daniel@Daydrawing (den ganzen Comic bei ihm). Längst nicht nur ein Problem von Schülern und Studenten.

Heute ist war mein letzter Urlaubstag.

Montag gehts wieder los und ich weiß noch nicht, ob ich das gut finden soll. Ich glaub eher nicht. Könnte mal wieder gut und gerne 2-3 Wochen dran hängen.

Wieder tausend Sachen für den Urlaub vorgenommen und kaum etwas davon geschafft. Stattdessen tagsüber Winterschlaf und durchwachte bzw. durchfeierte Nächte.

Dreimal Schlafphase also noch, um sich wieder an die den Normalzustand zu gewöhnen. Wird knapp.

»Ich steh auf wenn ich kann
Ich leg mich hin wenn ich muß
Ich finde keine Ruhe
Ich variiere meinen Rythmus«

(Die Sterne – Ich variiere meinen Rythmus)   weiterlesen…

Man sieht dich nicht in Manhattan, Dirk

Tocotronic haben den Sloganizer wieder angeworfen und an einem neuen Album gebastelt, das am 22. Januar als »Schall und Wahn« in die Läden kommen soll. Die Promomaschine läuft sich schon mal warm und gebärt die erste Singe, die ab 8. Januar laufen lernt. Der Kopf schaut schon raus: das Video zu »Mach es nicht selbst«. Brennende Obi-Biber (oder sind’s Hornbach-Hamster?) inklusive.

An diesen Rat halten sich Die Sterne nicht: das neue, eigene, selbstgebaute »Materie« Label soll in Zusammenarbeit mit Rough Trade spätestens Ende Februar den neuen Langspieler »24/7« rauswerfen. Die Record Release Party in Hamburg ist zumindest für den 26.02.2010 anberaumt, einige Live-Gigs im Januar, Februar und Tour dann im April.

(Tocotronics via Kleinstadtgedanken, aber der Kaispion hatte es wohl vorher schon).

Shooting StarsShooting Stars

Auf der Studio-Version (zu finden auf der Riss-EP) findet sich außer einem fetten Basslauf eigentlich nichts, was an Gitarre erinnert. Umso bemerkenswerter diese unplugged Version von »Nach Fest kommt Lose«, entstanden bereits im Juni auf dem ungesicherten Dach eines Wiener Hotels – mit zwei Klampfen, Bongos, Sambarasseln und drei offenbar gutgelaunten Sternen. Zu finden bei theyshootmusic.at, die freundlicherweise ihre Videos zum Download anbieten, aber auch einbaufreundlich bei Youtube online stellen.

Konnte mich gestern nicht mehr zum Posten aufraffen, aber nachdem FastWeltweit vorhin »St. Pauli« gebracht hat, wirds jetzt auch Zeit… :)