fotoflut

Goodbye Jersey @ MYA2009Sosch @ Markthalle 2005Bømbøm @ HABC 2010Frite Jewel @ MYA2008 (Freitag)

quartalsplatten

der frühe vogel…

There’s always something left to remind him…

Kategorie »vergessene Jahrestage« oder auch »Blogaktionen, die ich grundlos verpennt habe«…

Wie ich vorhin erst las, gedachte man schon am 25. Oktober dem legendären Radiomoderator, DJ und Bandentdecker John Peel, aber da musste ich ja unbedingt über den Grabstein von Tony Wilson schreiben, ebenfalls eine Musiklegende. Passt irgendwie, weil im weiteren zwei Bands auftauchen, die mit Wilson untrennbar verbunden sind: Joy Division und New Order.

John Peel, den Spätgeborenen (*auanichthauen*) muß man das vielleicht sagen, hatte bei der BBC über Jahrzehnte eine Radioshow, für die er Bands (meist Newcomer) ins Studio holte und sie unter live-Bedingungen aufnahm. So entstanden die »Peel Sessions«, in denen manche Bands ungeschliffener, natürlicher und manchmal einfach besser rüberkamen als auf ihren eigenen Studio-Aufnahmen. Über 4000 Sessions von ca. 2000 Bands von 1967 bis 2004. Der Mann hatte ein Händchen für gute Musik: viele Gruppen verdanken ihm den Durchbruch, wurden durch seine Sendung erst einem größerem Publikum bekannt.

#keepingitpeel forderte auf, zum Gedenken an John Peel doch mal seine eigene Lieblings-Peel-Session zu posten.  Obwohl ich gar nicht so viele Sessions in meiner Sammlung hab: schwer, das auf einen Track zu reduzieren.

Platz 1: New Order mit »5-8-6«

Der Song ist so etwas wie die Blaupause für »Blue Monday«. Die Peel-Version so viel besser als die vom Album »Power, Corruption & Lies«. Viel gehört und IIRC die erste Peel-Session, die ich mir jemals als klassische 4-Track-CD gekauft habe.

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Die beste Platte der Welt (Soundtrack 1989)

»Disintegration ist das beste Album der Welt« (Kyle)

Natürlich dürfen The Cure in dieser Reihe nicht fehlen, obwohl sie IMHO 1989 schon knapp über ihrem Zenit waren. »Disintegration« war das Album, auf das wir alle gewartet haben, das mich dann aber doch vor allem enttäuscht hat. »Kiss me Kiss me Kiss me« von 1987 war ein unglaubliches Werk, vielfältig und eine Achterbahnfahrt der Gefühle: übermütige Popsongs (»Hot Hot Hot«, »Why can’t I be you«), manisch-depressive Teile (»The Kiss«, »Shiver and Shake«), sogar Lovesongs (»Just like Heaven«, »One More Time«) und ein trotziges ‘Trotzdem’ (»Fight«) als Abschluß. Dazwischen viele gute Songs, angenehm wenige Füller, zuviel für eine Vinylscheibe: ein Doppel-Album musste es sein, in knalligem Orange.

Im Vergleich dazu ist »Disintegration« ein recht homogenes Gebilde: sehr in Moll, ziemlich depri und musikalisch erschreckend gleichförmig. Ein ganzes Album für die Versöhnung mit den von »Kiss me…« verschreckten Schwarzkittel, die jetzt wieder einen Soundtrack hatten, um vom Weltschmerz gebeugt durchs Leben und über den Edelstahldancefloor im »Welcome« zu schlurfen. weiterlesen…

Wald geht vor die KarpartenhundeWald geht vor die Karpartenhunde

Meine erste Begegnung mit Karpartenhund in diesem Sommer hatte ich eigentlich schon vergessen und das wäre vll. auch besser so gewesen, aber dann bloggte vorhin der ansonsten sehr geschätze Christian Ihle einen Textfetzen aus dem Guardian-Blog:

What are the songs from other countries that coloured your holiday? This summer, I discovered two German acts who’ve produced some of the best music I’ve heard all year. First there was the thrilling, monkey-fixated madness of Peter Fox, who sounds like a more furious Faithless rendered tolerable by the fact that you can’t understand anything he’s saying. And then there’s Karpatenhund, an improbably spectacular indie band who write stadium-sized tunes with exactly the right amount of restraint.

In die Begeisterung für Peter Fox mag ich gerne einstimmen.

Aber Karpartenhund?!?

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