Für das zuvor erwähnte Projekt »Webseite aufhübschen und innerhalb von drei Tagen einreissen und wieder aufbauen« hab ich mich erstmal ernsthafter mit Webfonts beschäftigt – unter anderem weil es hieß, mein (noch) Lieblingsbrowser Opera könnte nun auch endlich Webfonts und Firefox seit 3.6 3.5 ja sowieso.
Seit vergangener Nacht wird auch hier gefontfaced, zumindest testweise.
Zunächst schien alles ganz einfach: im Fontblog wurde schon im Februar der Webfont-Hype versucht, samt Tutorial und Demofont. Demofont mit nur einem Schnitt ist natürlich nix (außerdem macht die EULA das Leben unnütz schwer), deshalb nach freien Webfonts mit mehreren Schnitten gesucht und bei Font Squirrel fündig geworden. Deren »@font-face-kits« verheißen einfachste Einbindung mit vorgefertigtem CSS-File, das man nur noch anpassen und ins eigene Stylesheet einbauen muß (was beim Atahualpa-Theme per CSS-Insert ja sehr einfach ist). Fonts hochladen, Theme anpassen – fertig!
Sieh sah ja ganz nett aus, die mit WP-Cumulus erzeugte Tagcloud. Nutzbar ist sie eigentlich kaum: Es wuselt nur so vor Tags, ein Überblick ist kaum zu bekommen, weder über die vorhandenen Tags noch über die Themenschwerpunkte.
Auf der Suche nach einer Alternative bin ich gestern über Most Popular Tags gestolpert. Die Wolke hat sich daraufhin verzogen.
The blog formerly known as Pampa hat gestern auf eine neue Domain umgeflaggt. Die ist schon seit Wochen gebucht, und eigentlich wollte ich noch etwas Arbeit in optische Aufhübschungen stecken, wozu ich momentan aber weder Zeit noch Lust habe. So geschah der Wechsel gestern schleichend, bröckchenweise, ohne Ankündigung, Planung oder Backup und für mich selber ein stückweit überraschend .
Ich hoffe, es hat nicht übermäßig verwirrt.
Der Hintergrund: Schon in den ersten Blogwochen nervte mich vor allem beim Kommentieren das Eintippen der alten, langen Subdomain-URL. Nach den ersten Wochen war auch klar, dass der thematische Schwerpunkt hier nicht in Richtung »Berichte aus der Provinz« gehen würde. Eine Bemerkung von René Walter (Nerdcore) tat ein übriges und die Namenssuche begann.
Ein kleines, doofes Statistik-Plugin (MyStat, um genau zu sein) hat in letzter Zeit die Feeds zerschossen. Ist mir lange nicht aufgefallen – ich benutze meinen eigenen Feeds so selten…
Bei der Gelegenheit hat sich gezeigt, dass MyStat offenbar Tracking-Pixel in die Feeds einbaut. Keine Ahnung, ob das so sein muß, gefällt mir aber gar nicht, daher fliegt das Plugin aus dem Blog. Hoffe mal, dass Statpress das nicht macht.
Heute vor allem damit gerungen, ein anderesbesseressinnvolleres Fotoalbum an dieses Blog anzubauen, das den Namen auch verdient hat.
Nach stundenlangem Suchen, Anschauen und Testen schließlich dann doch vorerst bei NextGEN geblieben. Was nicht daran liegt, das NextGEN so toll wäre. Sondern dass alle Scripte, die ich in den Fingern hatte (vor allem Coppermine 1,5, ‘Menalto’ Gallery 2 und 3, WP Showroom, Zenphoto), nicht die Verbesserung gebracht hätten, die ich mir wünsche.
Haupt-KO-Kriterien: es fehlt an (einfachen) Möglichkeiten der Integration in WordPress, an brauchbaren Zugriffsstatistiken, am guten Look & Feel, an der Möglichkeit der Benutzerregistrierung und Rechtevergabe (z.B. für den Download vollformatiger Bilder). Gallery 3 war mein geheimer Favourit, aber leider fehlt dem RC noch die eine oder andere Funktion, um das rund laufen zu lassen, nicht zuletzt WP-Widgets. Gallery 2? Etwas zu oversized.
Nach ganz guten Erfahrungen mit Teil 1 von Konna’s Blogseminar hab ich nun Teil 2 und 3 an mir vorbeiziehen lassen.
Bei Teil 2 stand vor allem die About-Seite im Mittelpunkt. Die gibt’s hier, die wird aber demnächst sowieso generalüberholt. Bin ja schon ne Weile auf der Suche nach einem neuen Oberbegriff für all das hier, wird vermutlich aber zeitbedingt vor Ende Februar nix. Dann ist aber auch die About-Seite dran.
Die Bonusaufgabe, deutlich auf die Möglichkeit hinzuweisen, einen RSS-Feed zu abonnieren, find ich persönlich unwichtig. Könnte daran liegen, dass es (immer noch nicht *nörgel) keine brauchbaren Feedreader gibt und ich daher überzeugter ‘livesurfer’ bin. Alles Schrott IMHO, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Wer allerdings schon einen Feedreader benutzt, wird auch wissen, was das kleine orange Symbol in der Browserzeile bedeutet. weiterlesen…
… wenn man sonst keine Probleme hat. So waren meine ersten Gedanken, als ich vorhin über dreiEcken auf das aktuelle Projekt von Konna stieß. Bei Buzzwords wie SEO bin ich assoziativ ganz schnell bei the World’s Most Famous Kinderbloggers, die mit etwas Werbung, Linkoptimierung und ansonsten contentfreien Seiten meinen, sich ne goldene Nase verdienen zu können. Tatsächlich meide ich werbeüberladene Blogs. Bei A-Bloggern mit tausdenden Hits am Tag (= entsprechenden Serveraufwand) und solchen, die tatsächlich davon Leben wollen ist es bis zu einem gewissen Maß ok, aber bei stinknormalen Privatblogs… naja, eh OT.
Der Sinn des Projekts ist es, dass sich die Blogger etwas bewusster über die Möglichkeiten ihres Blogs werden und sich darum bemühen, es so gut es geht zu optimieren. Am Ende soll das Ziel sein, dass jedes der teilnehmenden Blogs einen messbaren Zuwachs an Besuchern, Feedabonnenten und im Optimalfall auch Kommentaren hat oder kurz gesagt bekannter werden…
verpasst eurem Blog ordentliche Meta-Tags und eine Meta-Description
Kommentiert doch mal (sinnvoll) in anderen Blogs rum.
Zweiteres (die Bonusaufgabe) riecht natürlich ganz extrem nach Selbstanpreisung durch Klinkenputzen. Wenn’s aufgesetzt wirkt, sollte man das vll. besser sein lassen. Tatsächlich hab ich – seit dem ich wieder mal selber blogge, soviele Kommentare in anderen Blogs hinterlassen wie in allen blogfreien Zeiten zusammen nicht. Würde aber jederzeit behaupten, dass ist weniger Hinterlassen von Duftmarken zur Leserwerbung, sondern tatsächlich Interesse an den jeweiligen Themen. Nur komisch, dass man ohne Blog so schnell in die Konsumentenrolle verfällt. Man müsste sowieso viel häufiger mal einen Kommentar hinterlassen. Gibt doch besonders im Segment der Delta- bis Omega-Blogger kaum einen besseren Ansporn weiterzumachen, als wenn Leser ein Feedback hinterlassen. Ich befürchte allerdings, ich werde schon aus einem Grund in der nächsten Woche weniger rumsenfen: um mich gar nicht erst dem Verdacht auszusetzen, meine Kommentare wären Hausaufgaben für’s Blogseminar.
Bei Aufgabe Eins hab ich schon beim Lesen Ausschlag bekommen (siehe oben). Meta-Tags? Keywords? In den 90er Jahren hat man das mal ganz gerne gemacht und mit endlosen Metatags versucht, Suchmaschinen zu beeindrucken. Vor Google. Aber heutzutage? Zumal ich dank intensiver Tagnutzung vermutlich genug Suchmaschinenfutter anbiete.
Tatsächlich greift sich Google ohne Meta-Description den Anfang von dem erstbesten Post und zeigt den als Teaser für die Blogdomain an. Das macht meistens keinen Sinn. Ob meine jetzt gewählte Description irgendeinen Sinn macht ist ein anderes Thema, die ist echt aus den Fingern gesaugt, wie auch die Metatags, von denen einige jetzt wie ein ungedeckter Scheck da stehen. Aber besser als der vorherige Zustand.
Mal sehen, ob sich der ‘Aufwand’ gelohnt hat. Ich bin skeptisch, aber da mein Theme sowieso schon SEO-Möglichkeiten eingebaut hat, war der Aufwand technisch gleich null. Bin gespannt, was als Teil 2 kommt…
Drei Server in Lettland sind jetzt vermutlich sehr traurig, dass sie keinen Spam mehr hier abwerfen dürfen. Sie landen im Fegefeuer der Firewall.
Gestern hat Antispam Bee ihr Praktikum hier begonnen und schon diversen Commentspam limboisiert.
Womit ein Problem vorerst erledigt wäre.
Um diesen Anlass würdig zu begehen, häng ich einen Klassiker der Tonkunst an: Weird Al Yankovic’s »Spam«, eine großartigen Parodie zu R.E.M.’s »Stand«, die tatsächlich dem Dosenfleisch huldigt und nicht den Phänomenen der Netzwelt. In Ermangelung eines offiziellen Clips gibt’s ein Fanvideo:
Meiner Erinnerung nach war Weird Al’s 1989er Album »UHF« (auch als Soundtrack zu dem dazugehörigen Yankovic-Film) hierzulande nur mit Glück im Handel zu bekommen. Der kleine Hype um »Fat« schon fast vergessen, »Smells like Nirvana« noch lang nicht in Sicht. Wie auf fast allen seinen Platten gab es auch auf dieser nur wenige Highlights: die Cover-Polka, die auf keinem Album fehlen durfte (hier: Rolling Stones-Songs) und eine handvoll Parodien, von denen hier aber auch nur zwei wirklich rausstechen: »She drives like crazy« (Fine Young Cannibals) – und eben »Spam«. Enjoy, if you have a can.
hallo echo…